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Aschaffenburg - St. Matthäus - Gailbach
Internet:  www.st-matthaeus-gailbach.de                                E-Mail: pfarrbrief_gailbach@hotmail.com

Herausgeber: Pfarrer Ivan Levak                               Redaktion: M. Büchler, R. Bilz, B. Nöthlich, I. Levak

Auf ein Wort

 

Mai 2O12

 
 Maria Maienkönigin,
                  Dich will der Mai begrüßen
 

Meine Mutter, wie auch viele andere Mütter, hat sich ihr Leben lang Sorgen gemacht: Um ihre Familie, um unseren Vater - er starb, als ich, als jüngstes von acht Geschwistern,
22 Jahre alt war. Bei ihren Enkelkindern stand sie hoch in Ehren. Oft schien sie zu sagen:
Marija Bistrica
Marija Bistrica

Gebt mir eure Sorgen. Ich will sie im Gebet an Gott und die Heiligen, allen voran aber an die Gottesmutter Maria, weiterreichen.

Unsere Mama war zeitlebens eine glühende Marienverehrerin, geprägt von einer tiefen und gesunden Frömmigkeit. Kein Marienfest, das sie nicht mitfeierte, kaum ein Marienlied, das ihr nicht bekannt gewesen wäre! Immer wieder sang sie diese Melodien oder summte sie leise vor sich hin, wenn sie im Haus, im Garten oder auf dem Hof ihren Arbeiten nachging.

So galt ihr der Monat Mai im Reigen der Monate des Jahres mit Abstand als etwas Besonderes. Für unsere Mama blieb der Mai immer der Marienmonat - mit den früher von uns allen so gern besuchten Maiandachten an unserem Dorfkreuz.

Oft begleiteten wir sie zu diesen volkstümlichen Andachten, bei denen neben anderen Gesängen auch das bekannte Lied gesungen wurde:

 „Marija svibnja kraljice - Maria, Maienkönigin"

„Gebt mir eure Sorgen!" So sagen auch heute noch viele Mütter in aller Welt zu ihren Kindern. Und genauso verhält sich Maria, die Maienkönigin, uns Menschen gegenüber. Sie ist immer willens, unsere Sorgen, unsere Ängste und unsere Nöte ihrem göttlichen Sohn anzuvertrauen und bei ihm unsere Fürsprecherin zu sein.

Aber wie stehen wir selber zur Gottesmutter?
Wie zu ihr als Fürsprecherin in unseren eigenen Sorgen?

In Leverkusen, wo ich tätig war, sagte man mit einem Augenzwinkern:

„Ich habe eine Tante im Kloster!"

Damit wollte man sagen: Für mich wird gesorgt; für mich betet jemand; ich selber brauche mir keine allzu großen Sorgen zu machen; die Klostertante wird es schon richten.
Gewiss, man kann und soll auch andere gelegentlich angehen, für uns zu beten; für uns bei Gott und den Heiligen Fürsprache einzulegen. Aber ganz befreit vom eigenen Beten wird keiner!

Jeder Christ sollte sich auch selber mühen, Gott seine Wünsche und Bitten vorzutragen - und gelegentlich ihm direkt danken für alle seine Wohltaten.

„Maria, dir befehlen wir, was grünt und blüht auf Erden. O, lass es eine Himmelszier in Gottes Garten werden!"

Damit wären wir sogar bei einem sehr modernen Thema: Bei der Bitte um die Bewahrung der Schöpfung. Aktueller lässt sich der Marienmonat Mai kaum deuten. Also übergeben wir der Gottesmutter unsere Sorgen, auch die zur Erhaltung unseres Ortes Gailbach - besonders in diesem Jubiläumsjahr - und bitten wir sie, für uns und mit uns die Erde mit dem Himmel zu verbinden. Denn Beten ist letztlich nichts anderes, als die Erde, auf der wir leben, mit dem Himmel zu verknüpfen, nach dem wir streben.

Es grüßt Euch Euer Pfarrer Ivan Levak

 

 

ZUM FEST DES MONATS - PFINGSTEN

 

Liebe Mitchristen,

die Bilder des Geschehens an Pfingsten sind uns gut bekannt. Im Zeichen von Sturm und Feuer packt der Geist Gottes die Urgemeinde, begeistert sie. Daraus erwächst ein blühendes Gemeindeleben.

Im Glaubensbekenntnis heißt es: „Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht!" Es gibt in der Welt so viel Schönheit, Leben, Liebe. Man soll sich den Blick dafür nicht verstellen lassen. Der Geist Gottes ist überall wirksam. Man findet sein Wirken, wo Menschen einander vergeben, wo sie ihren Egoismus überwinden und gut zueinander sind. Da kann man etwas von der Vollendung der Welt ahnen. Die Bibel macht aber erst recht klar, dass der Geist Gottes bei der Erlösung am Werk ist. Erlösung bedeutet, dass wir an der Geistfülle Christi teilhaben. Wie zeigt sich das in unserem Leben? Es ist eigentlich eine ganz einfache — und doch wunderschöne Sache:

Es gibt nichts Herrlicheres als das Gefühl, geliebt zu werden.

Der Glaube lehrt, dass Gott die Menschen ganz und endgültig in Liebe angenommen hat. Er schenkt sich uns, er erfüllt uns mit seinem Geist, mit seinem göttlichen Leben. Er gießt Liebe in unsere Herzen. Die Lehre vom Heiligen Geist ist alles andere als Theorie. Wenn man Auge und Herz offen hat, begreift man im Glauben: Vom Geist kommt alles Leben, er macht uns Hoffnung auf Gott und sein Reich, er wirkt ständig in uns: heiligend, versöhnend, tröstend. Wenn wir darüber noch mehr nachdenken, wird es uns ganz bestimmt immer klarer: Glauben ist schön. Möge Gottes Geist unsere Firmlinge und uns alle begeistern. Er schenke uns den Mut, in enger Verbundenheit mit Jesus und miteinander lebendige Gemeinde Jesu Christi zu sein und so einer blühenden Zukunft unseres Ortes Gailbach eine Chance zu geben.

Das Feuer des Pfingstgeistes wünschen Ihnen

Ihr Pfarrer Ivan Levak und Gemeindereferent Rony Bilz

 

 

 

Jubiläumslogo

 

An Gottes Segen ist alles gelegen - Jubiläumsjahr 2O12

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Aus unserer Pfarrei


Bittprozessionen / Prozession 2012
Die traditionelle Prozession am 1. Sonntag im Mai zur Obernauer Kapelle entfällt dieses Jahr.

Auch die Bittprozession nach Dörrmorsbach findet aufgrund der Schließung des Gasthauses „Dölger“ nicht statt.

Jedoch gehen wir am Dienstag, den 15. Mai 2012 von der Kirche zum Zeltplatz der Gailbacher Pfadfinder.

Ablauf: 18.00 Uhr Weggang Kirche, unterwegs findet schon der Wortgottesdienst (Lesung usw.) statt, so dass auf dem Zeltplatz dann gleich mit der Eucharistiefeier begonnen wird (Wandlung, Kommunion). Nach dem Gottesdienst ist für das leibliche Wohl der Teilnehmer bestens gesorgt!!

Am 17. Mai 2012 (Christi Himmelfahrt) gehen wir in einer Prozession nach dem Gottesdienst von der Kirche Richtung Maihohle, Lange Sträucher wieder zurück zur Kirche.

Scheinwerfer-Montag
Am Pfingstmontag, den 28. Mai 2012 bitten wir um Ihre Spende für die Renovierung des Kirchen-fensters im Altarraum. Vergelt´s Gott !!

Ewige Anbetung

Am Mittwoch, den 30. Mai ist unserer Pfarrei Ewige Anbetung. Die Betstunden sind von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr, anschließend Eucharistiefeier mit sakramentalem Segen.

Voranzeige 
Die Missio-Kleidersammlung findet am 16. Juni 2012 statt.

In eigener Sache
Im Juli 2012 wird das Pfarrbrief-Geld abgebucht. Bitte geben Sie unserer Pfarrsekretärin Frau Nöthlich rechtzeitig bekannt, wenn sich Ihre Bankverbindung geändert hat. Vielen Dank !!!!

 

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 …firmung 2O12…firmung 2O12…firmung 2O12…firmung 2O12…firmug 2O12...

 

Hallo, liebe FirmbewerberInnen aus der 6., 7. und 8. Klasse!

Herzliche Einladung zu unserer Abendwanderung im Frühling

(= Nachholtermin für die wegen der großen Kälte

ausgefallenen Winterwanderung im Januar!!)

Freitag, 11. Mai 2012, zum Grillplatz der Schweinheimer Pfadfinder am Fichtenacker im Schweinheimer Wald.

Treffpunkt: 20.00 Uhr am Dorfbrunnen. 

Auf dem Pfadfinderplatz gibt’s LKW und Tee für alle! Kerstin Schwind wird euch bei der Wanderung begleiten. Ich stoße dann mit den FirmbewerberInnen aus St. Gertrud am Grillplatz zu euch !

Wenn es die Witterung erlaubt und keine Waldbrandgefahr besteht, werden wir ein Lagerfeuer entzünden.

Bis dahin, viele Grüße!

Euer Firmbegleiter Rony Bilz

 

Herzliche Einladung zum Vorstellgottesdienst unserer Firmlinge
 

 „Unterwegs im Auftrag Jesu“

Samstag, 19. Mai 2012, 18.30 Uhr

es stellen sich vor: Katharina Blank, Johanna Busch, Yannik Fries, Eva Fuchs, Viktoria Kitz, Jakob Lorz, Paul Orschler, Annalena Rüttiger, Kristina Stadtmüller, Lea Straub und Paulina Volk.

 

 Pontifikalamt mit Firmspendung 

Am Samstag, 16. Juni 2012, wird unser Weihbischof Ulrich Boom um 9.00 Uhr in St. Matthäus, Gailbach, Jugendlichen aus Obernau und Gailbach innerhalb des Pontifikalamtes das Sakrament der Firmung spenden.

Wir bitten alle Mitchristen um ihrGebetfür unsere Firmlinge.

 

 …firmung 2O12…firmung 2O12…firmung 2O12…firmung 2O12…firmug 2O12...

 

 

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dpsg

Elternabend der Pfadfinder 

 

Liebe Eltern,

wir laden Sie/Euch zu einem Elternabend am 3. Mai, 19:30 Uhr im Pfarrsaal herzlich ein.

Hauptthema werden die diesjährigen Fahrten und Zeltlager,sowie die 750 Jahrfeier in Gailbach sein. Wir berichten über die Arbeit der einzelnen Gruppen und weitere geplante Aktionen im laufenden Jahr.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Für den Stammesvorstand

Karl Sommer

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Ministranten

 Herzliche Einladung zum Tagesausflug ins

fantasialand
 

Phantasialand nach Brühl bei Köln

 Samstag, 07.07.2012

Abfahrt: 7.00 Uhr am Stengertsweg/Dörrmorsbacher Straße

Rückkehr: 20.00 Uhr in Gailbach.

Für Ministranten ist der Ausflug (Busfahrt und Eintritt ins Phantasialand) kostenfrei! 

 Andere Teilnehmer (Jugendliche und Erwachsene  ab 12 Jahre) zahlen für Fahrt und Eintritt, incl.  Mittagessen € 45,-- (Spezielles Gruppenangebot des Parks! – Nur für Jugendliche und Erwachsene  möglich!)   Geschwister und andere Kinder unter 12 J. zahlen (für Fahrt und Eintritt ohne Mittagessen!): € 30,--

Bitte den  Anmeldeabschnitt in unsrem Pfarrbrief, zusammen mit dem Teilnehmerbetrag, bis spätestens 15.06.2012 im Pfarrbüro abgeben!  

 Bei Fragen zum Ausflug stehe ich euch gerne zur Verfügung!

Telefon: 01578/592 1964 Gemeindereferent Rony Bilz

 

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         Die etwas andere Art, danke zu sagen

                Guter Gott, ich danke dir für die Mühe
                des Kochens und des Spülens -
                denn das bedeutet, das wir zu essen haben.

 Ich danke dir für die vielen Stunden im Büro -
                denn das bedeutet, dass ich Arbeit habe,
 von der ich leben kann.

Ich danke dir für die Müdigkeit am Abend -
denn das bedeutet, dass ich einen gefüllten Tag
erleben durfte.

                  Ich danke dir für die Andersartigkeit

                 des Menschen, den ich am meisten liebe -
                  denn das bedeutet, dass wir einander ergänzen
                  und aneinander wachsen können.
Ich danke dir für die Diskussionen
mit unseren Kindern -
denn das bedeutet, dass wir uns gegenseitig wichtig
sind und keiner allein steht.
                  Ich danke dir für die spöttischen Bemerkungen
                  heute, als ich die Kirche verteidigt habe -
                  denn das bedeutet, dass die anderen wahrnehmen,
                  für welche Werte ich stehe.
Ich danke dir für das lange
Warten beim Augenarzt -
denn das bedeutet, dass wir professionelle Hilfe
in Anspruch nehmen können.
                   Ich danke dir für Stunden,
                   in denen ich traurig und einsam bin -
                  denn das bedeutet, dass ich andere in
                  ähnlichen Situationen verstehen und ihnen helfen kann.

                                                                                              Ich danke dir …………. -
                                                                                             denn ………

 (geschrieben von SR.M.CAJA BERNHARD)


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Aus unseren Vereinen

 

 

Wanderverein 

>WANDERLUST GAILBACH 1930 e.V.

       Aschaffenburg

Wir wollen den Mai begrüßen

Die „Gailbacher Blasmusik“ und der Gesangverein
Liederkranz Gailbach“ werden uns in der
Walpurgisnacht auf den Wonnemonat einstimmen.

Als Gastredner begrüßen wir unseren

Bürgermeister „Werner Elsässer“

Bei schönem Wetter in unserem herrlichen Biergarten,
bei Regen im Wanderheim, servieren wir ein reichhaltiges
Getränkeangebot und Leckeres aus der Küche und vom Grill.

Unsere Gäste laden wir am
Montag, 30.04.2012

um 18.00 Uhr auf unser Gelände am Wanderheim ein.
Der offizielle Teil mit der Ansprache des

Bürgermeisters 
beginnt um ca. 19.00 Uhr
Der Wanderverein hofft auf schönes Wetter und würde sich
freuen, viele Besucher begrüßen zu dürfen.

Der Vorstand

 

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Gailbach wird 750 Jahre

 Am 07.05.2012 um 19.30 Uhr findet im Pfarrsaal unsere letzte Infoveranstaltung für die
750-Jahrfeier statt.

Alle Interessierte, die gerne teilnehmen oder sich mit Ideen für die Feier einbringen möchten, haben noch einmal Gelegenheit, sich zu melden.

Vereinsring Gailbach

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„WANDERLUST GAILBACH 1930 e.V.“

Der Wanderverein lädt ein zum Freizeit-/Seniorentreff an jedem

 1. Donnerstag im Monat ab 14 Uhr ins Gailbacher Wanderheim. Sonstige Öffnungszeiten: Freitags ab 19 Uhr und sonntags von 9 bis 12 Uhr. Kartenspieler willkommen!

Sie planen eine Familienfeier  - fragen Sie uns –Tel.66650.

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH

Der Vorstand: Engelbert Bellan, Tel 06021/69579

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Musikalischer Frühschoppen

Auf dem Wiesenfestplatz

 

Am 20.05.2012, Beginn 10 Uhr

Wir laden ein zum gemütlichen Beisammensein bei Blasmusik, Bier und Weißwurst.

Auf Ihr Kommen freut sich der
Musikverein Gailbach

 

 

 

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April 2O12

 

Liebe Mitchristen!

Freut euch! Mit österlicher Freude! Vielleicht nur einmal heute und ganz bewusst gerade an diesem Tag. - Die Rede ist vom Osterlachen! Doch: Darf man über Glaubensdinge lachen? Sollten die uns nicht hoch und heilig sein? Und über Heiliges lacht man doch nicht, oder?

Aber das Osterlachen lacht ja nicht über das Heilige. Es lacht den Tod aus. Wir lachen über den Tod. Wie kleine Kinder, die beobachten, wie eine bisher unangefochtene Autorität (vielleicht ein/e strenge/r Lehrer/in) auf einer Bananenschale ausrutscht: Das ist lustig. Der ist ja gar nicht so stark, der ist ja gar nicht so perfekt, der kommt auch mal ins Straucheln. Vielleicht steht er noch mal auf, aber seine absolute Autorität ist dahin. Und die Angst vor ihm damit auch.

Das Osterlachen ist allzu menschlich. Im Grund hätten wir schon bei dem alten Ostergruß der Christenheit „Der Herr ist auferstanden - Ja, er ist wahrhaft auferstanden!“ in schallendes Gelächter ausbrechen müssen. Und hätten damit den Tod und alle seine Begleiter, Diener und Vorboten ausgelacht. Und unsere Angst vor ihnen gleich mit.

Das wäre allerdings ganz und gar ungewohnt, darin haben wir nun gar

keine kirchliche Tradition. Wir zögern mit solchem herzerfrischenden Lachen. denn wir erleben es tagtäglich anders. Wir bringen unser Leben mit. Mit den vielen Steinen, die uns in unseren Gräbern einsperren, mit den vielen Nachrichten von Tod, Gewalt und Zerstörung, die unsere Hirne tagtäglich empfangen, mit unserer Trauer um Menschen, die unser Ein und Alles waren und die nun fehlen. Mit unserer Angst vor der eigenen Vergänglichkeit, mit…..

Und noch etwas anderes kommt hinzu: Wer wirklich der Auferstehungskraft begegnet, der Kraft also, die den toten Jesus auferweckt hat, der lacht nicht. Ganz im Gegenteil: Der zittert. Wenn ein Mensch der Kraft Gottes begegnet, dann ist da nichts weiter als Furcht. Immer muss denen, die Gott erleben, dann erst durch andere gesagt werden, dass sie sich vor der Macht Gottes nicht fürchten müssen. Anders als vor der Macht des Todes.

Wir erinnern uns: Die Hirten auf dem Feld bei Bethlehem: Fürchtet euch nicht! Die Frauen im leeren Grab stehend: Fürchtet euch nicht! - Wirkliche Gottesbegegnungen sind erschütternd. Da bleibt kaum Luft zum Atmen, geschweige denn zum Lachen.

Die Begegnung mit dem Wesentlichen lässt uns angewurzelt stehen bleiben, führt in die Tiefe, gräbt alles um, wühlt uns auf und hinterlässt Spuren.

Dem Auferstandenen in unserem normalen Leben begegnen - da werden wir ganz still, wenn es uns passiert. Da gehen wir innerlich und vielleicht sogar äußerlich in die Knie. Da sind wir überwältigt und wagen nicht einen Mucks. Da vergeht uns alles Lachen.

Wenn Gott den Stein wegnimmt, der uns so lange das Blau des Himmels vorenthalten hat. Wenn er uns unsere innere Festigkeit wiederschenkt, wo wir am Verzweifeln waren. Wenn er uns einen Freund an die Seite stellt, wo wir so lange einsam waren. Wenn uns ein Licht aufgeht, an das wir schon nicht mehr glauben wollten. Wenn es Ostern wird in den Tagen vor oder nach dem Osterfest. - Wer dem Auferstandenen begegnet, dem bleibt die Spucke weg. Eine Begegnung mit Christus ist kein Date, kein Event, kein Termin - es ist in jedem Fall etwas Wunderbares, Überwältigendes, Erschütterndes.

Also doch nicht so viel lachen? Oder aber: Lachen wir in der Zeit zwischen solchen Highlights. Gottesbegegnungen richten sich nicht nach unserem Kalender. Manchmal lassen sie lange auf sich warten. Vielleicht ist das Lachen ja dafür gemacht worden. Für die Zeit dazwischen, für die Zeit, die wir aushalten müssen, kämpfen, bestehen, nicht zurückweichen, fest bleiben müssen. Damit wir in dieser Zeit nicht fest und hart werden, gibt es die Möglichkeit, von Herzen zu lachen. Oder wenigstens zu schmunzeln. Über die Dinge, die uns Angst machen oder, das wäre dann das Schönste: lachen über uns selbst.

In diesem Sinne wünschen wir Euch und Ihnen Allen ein frohmachendes, befreiendes, unsere Angst nehmendes Fest der Auferstehung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus! ER will, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben!

Es grüßen Euch Alle

Ivan Levak, Pfarrer Rony Bilz, Gemeindereferent

 


 Erstkommunion 2O12

„DIE ROSE VON JERICHO – Ich bin das Wasser des Lebens und lasse dich blühen!“ – unter diesem Leitwort steht die diesjährige Erstkommunionfeier am 22. April 2012.

Für 13 Mädchen und Jungen beginnt durch den Empfang der ersten heiligen Kommunion eine neue Zeit, der Beginn eines neuen Weges mit Jesus Christus, den sie erstmals in seinem heiligen Leib empfangen dürfen und der ihnen dadurch ganz nahe kommt.

Herzlichen Dank allen Eltern, die sich in der Vorbereitung der Kinder und/oder in der Vorbereitung und Durchführung des Weißen Sonntages eingebracht haben!

Ganz herzlich laden wir alle Mitchristen in Gailbach ein zur

 Feierlichen Eucharistiefeier anlässlich der Erstkommunion

Sonntag, 22.04.2012, um 10.00 Uhr in der St.-Matthäus-Kirche

Musikalische Gestaltung: Chor „Inspiration“, Musikkapelle Gailbach und Herr Johannes Möller an der Orgel.

 
Kommunionkinder 2012

  

            Aus unserer Kirchengemeinde St. Matthäus
            werden folgende Kinder zum Tisch des Herrn
            treten:

 


Lara Aulbach,
Nelli Karmann,
Leonie Lebert ,
Friederike Orschler,
Melina Reichert,
Lea Spatz,
Yannick Aulbach,
Tobias Hartenstein,
Linus Hasenstab,
Alexander Hock,
Niklas Popp,
Niklas Rothenbücher
Simon Striegl.

 

 

 

 

 Ministranten

 

Auch in diesem Jahr werden an Karfreitag und an Karsamstag wieder die Klapperkinder durch Gailbach ziehen, um durch ihr Ratschen und Klappern und ihre Sprechtexte, die sie rufen, die Glocken zu ersetzen, die aus Respekt vor Leiden und Sterben Jesu an diesen Tagen schweigen. Einer alten Legende nach sind sie nach Rom geflogen.

 BITTE BEACHTEN - NEUE UHRZEIT!!!...BITTE BEACHTEN - NEUE UHRZEIT!!!...BITTE BEACHTEN

Um die Gruppen einzuteilen, die Klappern und die Bollerwagen auszugeben und um Aktuelles zu besprechen, treffen wir uns am Dienstag, 03.04.2012,

B I T T E  B E A C H T E N: da einige von euch am Ferienprogramm der „KATAKOMBE“ teilnehmen, erst nachmittags um 17.00 Uhr im Ministrantenraum zur Gruppeneinteilung. Bitte kommt, wenn ihr an der Aktion teilnehmen wollt, unbedingt zu diesem Vortreffen, damit wir euch in die einzelnen Gruppen einteilen können.

Mitmachen können alle Schulkinder aus Gailbach ab der 1. Klasse!! Ihr müsst kein/e Ministrant/in sein. Wichtig ist jedoch, dass ihr zum Vortreffen kommt!

Gesegnete Ostern wünschen Euch und

Euren Familien

Euer Pfarrer Ivan Levak und

Euer Gemeindereferent Rony Bilz

Euch Allen und Euren Familien wünschen wir zwei erholsameOsterferienwochen ! ! 

 

 

 
Walldürn

 

 Liebe Mitchristen,

 

bis vor einigen Jahren war es eine gute Tradition bei uns in Gailbach, dass wir im Juni eine Buswallfahrt nach Walldürn zum Hl. Blut unternommen hatten.

Dieser Brauch wurde während der letzten Jahre nicht mehr gepflegt. 

Nun will der Pfarrgemeinderat die Buswallfahrt wieder aufleben lassen. Deswegen liegt ab sofort am Schriftenstand eine Liste aus, in die Sie sich eintragen können, falls Sie daran interessiert sind, mit nach Walldürn zu fahren.

Bei genügend Interesse (mindestens 30 Personen) organisiert die Kirchengemeinde St. Matthäus eine Busfahrt

 am Mittwoch, 27.06.2012, zum Seniorentag der Wallfahrt - Pontifikalamt mit

Weihbischof em. Helmut Bauer

um 14.30 Uhr.

 

Die Abfahrtszeit des Busses wird noch entsprechend bekannt gegeben!!

 

 

 

 

 

 

 

März 2O12

 Worauf es ankommt!

Geehrte Gailbacher, liebe Schwestern und Brüder!

Dieses Jahr - ein Schaltjahr -, wir haben einen Tag mehr. In der Geschichte unseres Ortes Gailbach (wir können auf 750 Jahre zurückblicken!) gab es 188 solcher Tage. Und dieser Schalttag ist der 29. Februar. Als Kinder haben wir die bemitleidet, die an einem solchen Tag Geburtstag hatten – nur alle vier Jahre Geschenke! Dabei ist dieser Tag selbst ein Geschenk. Ein Tag mehr, einander und Christus zu begegnen; ein Tag mehr, Liebe zu geben und zu empfangen; ein Tag mehr, Freude und Dankbarkeit zu empfinden. Ob dieser zusätzliche Tag wirklich der 29. Februar ist, das wird bei jedem und jeder unterschiedlich sein. Vielleicht haben sie in diesem Jahr schon einen besonderen Tag der Freude, der Liebe und Gottesbegegnung erfahren.

Seien Sie dankbar dafür. Oder sie erleben diesen Tag im Sommer oder im Herbst, vielleicht auch erst im Winter – freuen Sie sich darauf. Mit den Schaltjahren ist das so eine Sache: Menschen haben sie sich ausgedacht, um den kleinen Unterschied zwischen dem 24-Stunden-Tag und der Erdbewegung um die Sonne alle vier Jahre auszugleichen. Für mich ein Zeichen, dass nicht der Mensch Herr der Zeit ist, sondern Gott. Und dass Gott uns immer wieder Zeit schenkt, ihn zu suchen und ihm zu begegnen. Auch in diesem Jubiläumsjahr und in dieser Fastenzeit.

Denn: „An Gottes Segen ist alles gelegen“

Es grüßen Euch Alle
Ivan Levak, Pfarrer Rony Bilz, Gemeindereferent

 

 

Der Heilige des Monats –

Josef (19. März)

Träume spielen im Leben des heiligen Josef eine große und bestimmende Rolle. Sie sind göttlich. Und göttliche Träume sind für den Tag bestimmt, sie leben davon, dass der Träumende wach wird und tut, was der Traum ihm sagt. Ohne die göttlichen Träume hätte Josef sich nicht zurechtgefunden, er wäre orientierungslos und völlig überfordert gewesen. Ein Engel ist es, der ihn da herausholt. Im Traum erfährt Josef, was es mit der Schwangerschaft Mariens auf sich hat. Im Traum kommt die Wahrheit ans Licht. Denn göttliche Träume sind wirklicher als die taghelle Realität und das, was alle Welt für das Gegebene und Plausible hält.

So ist Josef ein Mann der göttlichen Träume. Ihnen vertraut er sich an. Wach geworden nimmt Josef Maria zu sich und mit ihr das Kind ihres Leibes. Diesem Entschluss bleibt er treu. Josef ist kein Mann der Worte, die Heilige Schrift teilt kein einziges mit, er ist ein Mann der Tat. Am wachen Tag tut er, was sich in der Tiefe des Traumes ihm erschlossen hat. Er ist da bei der Geburt. Er ist da auf der Flucht. Er ist da in Nazareth.

Josef ist die große Gestalt des Glaubens, einem Abraham gleich. In ruhiger Eindringlichkeit weist Josef unsicheren und orientierungslosen Menschen den Weg, Gottes Träumen mehr zu trauen als den menschlichen Allerweltsgedanken. Der stille Mann macht Mut, gegen Zweifel und Bedenken nach Gottes Weisung zu handeln und zu leben. Josef nahm Maria und das Kind zu sich. Der Engel hatte ihm gesagt, er solle sich nicht fürchten, das zu tun. Und Josef fürchtete sich nicht. Ist das nicht der Grundvorgang des Glaubens, Maria und ihr Kind zu sich zu nehmen?

Ein Traumtänzer war er nicht.

 

Was ihm Gott im Traum sagte, das tat er.

 

Allen, die in unserer Gemeinde den Namen Josef oder Josefine tragen, wünsche ich Kraft und Mut, die Anweisungen Gottes zu akzeptieren und mit Gottvertrauen das eigene Leben zu gestalten.

Euer Pfarrer Ivan Levak

  

 

Ministranten

 

Wahl des neuen Oberministranten

Bei der Wahl am 10.03.2012 wählten die anwesenden Ministranten aus ihrer Mitte Yannik Fries zum Nachfolger von Moritz Hirsch als neuen Oberministranten. Er wird diesen Dienst zukünftig zusammen mit dem bisherigen Oberministranten Benedikt Carl ausüben. Herzlichen Dank an Yannik, dass er sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt hat!

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Klapperaktion 2O12 

Auch in diesem Jahr werden an Karfreitag und an Karsamstag wieder die Klapperkinder durch Gailbach ziehen, um durch ihr Ratschen und Klappern und ihre Sprechtexte, die sie rufen, die Glocken zu ersetzen, die aus Respekt vor Leiden und Sterben Jesu an diesen Tagen schweigen. Einer alten Legende nach sind sie nach Rom geflogen.

Um die Gruppen einzuteilen, die Klappern und die Bollerwagen auszugeben und um Aktuelles zu besprechen, treffen wir uns am Mittwoch, 03.04.2012, um 10.30 Uhr im Ministrantenraum zur Gruppeneinteilung. Bitte kommt, wenn ihr an der Aktion teilnehmen wollt, unbedingt zu diesem Vortreffen, damit wir euch in die einzelnen Gruppen einteilen können.

Mitmachen können alle Kinder aus Gailbach! Ihr müsst kein/e Ministrant/in sein. Wichtig ist jedoch, dass ihr zum Vortreffen kommt!

 

 
 
 

Februar 2O12

 

Gedanken zu Fastnacht und Aschermittwoch

Nach dem 6.Januar, dem Dreikönigstag, beginnt die eigentliche 5. Jahreszeit, die, je nach Region Fastnacht, Fasching oder Karneval heißt. Doch was hat die Fastnacht mit dem Glauben, mit Kirche zu tun? Ist das nicht eher eine weltliche, tolle, im wahrsten Sinn des Wortes ver – rückte Zeit?
Fastnacht oder Fasching ist zwar keine liturgische Zeit, wohl aber ein von einer liturgischen Zeit, der Fastenzeit, abhängiges Schwellenfest, eben eine „alternative“ Zeit oder „fünfte Jahreszeit“, wie die Rheinländer sagen. Der Fastnacht liegt ein zutiefst religiöses Programm zugrunde, das allerdings in Vergessenheit geraten ist: Ohne die nachfolgende Fastenzeit, die Vorbereitungszeit auf das hohe Osterfest, würde die Fastnacht, die „Nacht vor dem Fasten“ überhaupt keinen Sinn ergeben.
Ehe mit dem Aschermittwoch die Zeit des Verzichts beginnt, soll der Mensch sich von der Zeit der weltlichen Fülle gebührend verabschieden, um die Fastenzeit als eine Zeit der geistlichen Fülle zu erfahren. Ein deutlicher Hinweis auf die Gültigkeit dieser christlichen Deutung ist ihr Bestand in Deutschland vor allem in Gegenden, in denen katholische Christen leben, wie dem Rheinland, der badisch-alemannischen Fastnet oder des (ober-)bayerischen Faschings. Auch bei uns in Franken hat die Fastnacht eine lange Tradition, wenngleich sie im Spessart eher punktuelle Schwerpunkte hat (z.B. Weibersbrunn oder Heimbuchenthal). Außerdeutsche Hochburgen des Karnevals finden sich vor allem in katholischen Ländern dieser Welt, wie z.B. Monte Carlo, New Orleans, Nizza, Rio de Janeiro, Quebec, Venedig oder Teneriffa.
Manchen Zeitgenossen ist die ganze Narretei zuviel – sie „fliehen“ vor den Faschingszügen, -sitzungen  und –bällen in ruhigere Gefilde.

Den Älteren unter uns ist vielleicht noch der melancholische Faschingsschlager des Kölner Karnevalurgesteins Jupp Schmitz in Erinnerung „An Aschermittwoch ist alles vorbei….“  - In der Tat fällt es eingefleischten Fastnachtsnarren schwer, sich damit abzufinden, dass die närrische Zeit zu Ende ist.

Der Aschermittwoch ist das Eingangstor des Osterfestkreises  (Aschermittwoch bis Pfingsten), gleichzeitig der Beginn der Fastenzeit, die seit dem 2. Vatikanum (1962-65) im liturgischen Sprachgebrauch als österliche Bußzeit bezeichnet wird. Mit diesem Begriff wird aufgezeigt, dass die Zeit vor Ostern mehr ist, als bloßes „Verzichten auf Essen“.

DAS Symbol des Aschermittwochs ist die Asche. Diese symbolisiert zweierlei: Sie erinnert uns einerseits an die eigene Sterblichkeit – „Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst.“ Zugleich mahnt sie uns zur Umkehr. Deshalb kann der Priester, wenn er das Aschekreuz spendet, jeder Einzelnen auch sagen: „Bekehret euch und glaubt an das Evangelium“. In beiden Motiven des Aschermittwochs wird deutlich: Altes muss vergehen, damit Neues entstehen kann. Zugleich werden wir am Beginn der Fastenzeit daran erinnert, dass Kreuz und Tod nicht das Ende sind, sondern Anfang eines ewigen Lebens bei Gott. Wir laden Sie und euch ganz herzlich ein, den Beginn der Fastenzeit - österlichen Bußzeit, mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier am Aschermittwoch zu beginnen.

Ihre und Eure Seelsorger


Ivan Levak, Pfarrer                Rony Bilz, Gemeindereferent
 

Statistik

Taufe - 6 Kinder, 1 Erwachsener, 2 Kinder wurden außerhalb getauft

Erstkommunion – 9 Kinder

Firmung – 14 Jugendliche, 1 Erwachsener

Hochzeit – 1 Paar, außerhalb

Beerdigungen – 9 Mitchristen

Kirchenaustritte – 4 Mitbürger

 

 

Sternsingeraktion 2O12


Herzlichen Dank an alle, die wieder dazu beigetragen haben, dass die Sternsingeraktion 2012 „Klopft an Türen – Pocht auf Rechte!“ für die notleidenden Kinder dieser Welt aus Gailbacher Sicht zu einem vollen Erfolg wurde: Den Königen und Sternträgern, den Eltern, die ihre Kinder ermutigen, sich an der Aktion zu beteiligen, den Begleiter/innen der Sternsingergruppen, den Frauen, die die Süßigkeiten für die Kinder im Anschluss an die Aktion verteilt haben und schließlich allen Mitchristen, die den Sternsingern ihre Türen geöffnet haben! Es kam der ansehnliche Betrag von 1.000,00 € für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zusammen; für die Ministrantenkasse wurden
737,50 € gespendet.
                                    Für alle guten Gaben sagen wir Vergelt’s Gott!!
 

 

 

Auf ein Wort

Weihnachten 2O11 - Neujahr 2O12

 

Liebe Schwestern und Brüder!

In den letzten Wochen verging kein Tag, an dem das Wort Krise uns nicht in irgendeiner Form begegnete.

Eurokrise, Finanzkrise, Bankenkrise…

Die Unsicherheit wächst. Und auch die Sehnsucht nach Sicherheit. Angst wächst, dass es bergab geht. Die Sicherheit lässt nach, dass wir auch in Zukunft gut versorgt sein werden.
In dieser Zeit wird die Frage stärker: Worauf kann ich mich überhaupt noch verlassen? Was gibt meinem Leben in diesen Krisenzeiten Perspektive und Zukunft?
Mit diesen Fragen gehen wir auf Weihnachten zu. Werden unsere berechtigten Fragen nach einer Zukunftsperspektive an diesem Fest beantwortet?

Was macht denn Gott mit uns Menschen an Weihnachten?!
Er wird Zeitgenosse. Er lässt sich in Jesus ganz auf unser Menschsein ein. Gott wird Mensch. Gott, damit verbinden wir in der Regel Allmacht, Größe und Erhabenheit. Gott ist so frei und geht in die Knie, dorthin, wo wir sind.
Er erlebt das Leben aus unserer Perspektive. „Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“ So werden wir in der Weihnacht hören. Windeln und Futtertrog sind die Zeichen, an denen man ihn erkennt. Er kommt nicht als strahlender Held zur Welt, sondern als Kind wie unsereins.  Eben dort, wo wir Menschen sind, dorthin geht Gott.

Gott lässt sich ein auf unsere Situation – ganz und in letzter Konsequenz.
Die Krisen und auch die Abgründe des Menschseins hat er in Jesus ganz und gar ausgekostet. Den Himmel hat er verlassen und die Erde als Heimat sich ausgewählt. So weit ist Gott gegangen, weil wir – die Menschen – seine Lieblinge sind. So weit hat ihn die Liebe zu uns Menschen geführt. Und besonders die Menschen in der Krise liegen ihm am Herzen.
Das lässt mich hoffen, auch für mein konkretes Leben. Ein Gott an meiner Seite, der mich niemals verlässt, dem ich trauen darf, gerade auch in schweren Zeiten.
Menschwerdung Gottes feiern wir in Zeiten, da es knapper wird – nicht nur an Geld, auch an Hoffnung und Sinn. Und auf diese Krisenzeiten antwortet Gott, indem er ganz unser Zeitgenosse, unser Bruder wird. Seit Weihnachten sind wir niemals mehr allein. Gottlos ist unsere Welt seit seiner Menschwerdung niemals mehr, weil er eingefleischt ist in unsere Zeit.

 Wir freuen uns, mit Ihnen in unseren Gottesdiensten zu Weihnachten
die Hoffnung zu feiern, dass Gott ein Gott an unserer Seite ist.

Besonders unsere kranken und alten Gemeindemitglieder, die unsere Gottesdienste nicht mehr besuchen können, grüßen wir und wünschen Ihnen Allen – ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Euer

Ivan Levak, Pfarrer und
Rony Bilz, Gemeindereferent

 

GAILBACHER JUBILÄUMSJAHR – 750 JAHRE GAILBACH

So ein Jahreswechsel geht bei uns oft recht geräuschvoll vor sich: Sektkorken knallen, Böllerschüsse krachen und Leucht-Raketen zeigen an, dass ein neues Jahr begonnen hat. Ich konfrontiere mich oft mit der Frage, warum eigentlich so viel Lärm? Soll da etwas übertönt werden? Eine Stimme in uns, die uns sagt, dass die Zeit flüchtig, das Leben vergänglich und die Zukunft ungewiss ist? Ein wenig beunruhigt uns schon, wenn so ein unverbrauchter Kalender vor uns liegt: ein Buch mit 366 leeren Seiten. Wir werden es vollschreiben mit unserer Lebensgeschichte, Tag für Tag. Geschichten von Liebe und Leid, von Geburt und Tod, von Siegen und Niederlagen… Bei allen nachdenklichen Zwischentönen im Lärm des Jahreswechsels – in einem sind wir einig: Glücklich soll es sein. Jeder hat seine eigenen kleinen und großen Wünsche, mit denen er die leeren Blätter des neuen Kalenderbuches füllt. Das geschieht auf persönlicher und auch auf gemeinsamer Ebene. Unsere Vorfahren – Gailbacher Mitbürger - haben so 750 Bücher der eigenen Geschichte geschrieben. Wir als Zeitgenossen schauen zurück auf diese Zeit und sind dankbar, da sie uns einen schönen Ort mit seiner Tradition als Erbe gegeben haben. Dieses Erbe weiterzutragen ist unsere Pflicht - jetzt in der Zeit, in der wir leben, und in der Zukunft. Deswegen wird ein JUBILÄUMSJAHR gefeiert. Dieses wird am 21. Januar 2012 während des geplanten Neujahrsempfangs im Pfarrsaal eröffnet.

Liebe Gailbacher, wenn sie diese Worte lesen, werden in unseren Ohren noch die schönen Weihnachtslieder klingen und die Weihnachtsbotschaft widerhallen. Die Hirten von Betlehem fanden das Kind in der Krippe, dem man später den Namen JESUS gab, das heißt übersetzt: „GOTT IST HILFE“. Wenn wir in diesem Namen das Neue Jahr beginnen und die Zukunft unseres Ortes in Seine Hände legen, wird es eine gesegnete Zeit sein.

„An Gottes Segen ist alles gelegen“, sagt der Volksmund. Und er hat Recht!

Es grüßen Euch Alle,
Euer Ivan Levak, Pfarrer und 
Rony Bilz, Gemeindereferent

 

 

Vergelt´s Gott

sagen Herr Pfarrer Levak,

die Kirchenverwaltung

mit Pfarrgemeinderat

Herrn Alfons Velte als Initiator

der neuen Kirchenbänke in

unserer Marienkapelle.

 

Ebenso sei den Spendern

Vergelt´s Gott gesagt,

ohne derengroßzügige Spende

dies nichtmöglich gewesen wäre.

 

Auch der Schreinerei Hock

sagen wir Danke

für die Fertigung der schönen Bänke

 

 

Familienmette an Heiligabend

 Liebe Mitchristen!

„Alle Jahre wieder“ gestalten unsere Kommunionkinder die Familienmette an Heiligabend mit. So auch in diesem Jahr! Seit Wochen schon proben die Kommunionkinder unter Anleitung des Vorbereitungsteams (Katja Rothenbücher, Diana Hasenstab, Sonja Spatz und Willi Striegl) ihre Sprechtexte sowie ihre Gesangs- und Musikstücke, damit bei der Aufführung „nichts schiefgehen kann“.

Unser Chor „Inspiration“ wird der Familienmette durch sein gesangliches Können eine festliche Note verleihen.

 

BITTE BEACHTEN!

Alle Klein-, Kindergarten- und Grundschulkinder dürfen ihr Adventsopferkästchen, das sie im Advent für Kinder in Not gefüllt haben, im Anschluss an das Krippenspiel nach vorne tragen, dabei das Christkind in der Krippe einmal ganz nah betrachten und anschl. ihr Opferkästchen in den bereit gestellten Korb legen. Das Geld kommt Kindern in den Ländern des Südens, die in Not und Armut leben, zugute. Schon heute vielen Dank und ein herzliches Vergelt’s Gott!

 

 

 

 

2O12

 

 

Herzliche Einladung,

auch im Namen des Vereinsrings Gailbach,

 zum

Neujahrs-Empfang

 am

 21. Januar 2012 im Pfarrsaal.

 Hierbei wird das Jubiläumsjahr 2012 mit den vielfältigen
Feierlichkeiten im Laufe des Jahres eröffnet.

Beginnen wollen wir um 18.30 Uhr mit einer Vorabendmesse, anschließend Sektempfang im Pfarrsaal, Ansprachen zur Eröffnung des Jubiläumsjahres, danach gemütliches Beisammensein !!

 

 

 

Hallo liebe FirmbewerberInnen aus der 6., 7. und 8. Klasse!

Herzliche Einladung zu unserer Winterwanderung
am Freitag, 3. Februar 2012, zum Grillplatz der Schweinheimer Pfadfinder am „ExExe“ in Schweinheim. Treffpunkt: 17.00 Uhr an der Kirche 
Auf dem ExExe gibt’s LKW und heißen Punsch für alle!

Kerstin Schwind wird euch bei der Wanderung begleiten. Ich stoße dann mit den FirmbewerberInnen aus St. Gertrud am Grillplatz zu euch.!

Bis dahin, viele Grüße! Euer Firmbegleiter Rony Bilz

 

 

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Auf ein Wort

 
Adveniat 2011-2

Gedanken zur Aktion ADVENIAT
                                50 Jahre Lateinamerika
 

 

„Adveniat regnum tuum –

 Dein Reich komme“:

Unter diesem Leitwort, das dem Vater unser entnommen ist, steht Adveniat seit einem halben Jahrhundert Tag für Tag an der Seite der Menschen in Lateinamerika und der Karibik.

Heute ist Adveniat einer der wichtigsten Partner der Kirche in Lateinamerika. Jahr für Jahr werden mehr als 3.000 Projekte mit circa 45 Mio. Euro gefördert. Beispielsweise setzt sich die Kirche für die indigenen Völker im Amazonasgebiet ein und ist eine Vorkämpferin gegen die Abholzung des Regenwaldes und der damit verbundenen Zerstörung des Lebensraumes vieler Menschen.

Eng verbunden ist dieses Engagement mit Bischof Erwin Kräutler, der für seinen lebensgefährlichen Einsatz 2010 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Um die Verbundenheit mit dem Erdteil zum Ausdruck zu bringen, sind der Kontinent Lateinamerika (und seine Farben) Bestandteil des neuen Logos des Hilfswerkes.

Wir bitten Sie, liebe Mitchristen aus Gailbach, dass Sie die vielfältigen Aufgaben des Hilfswerkes Adveniat, das in diesem Jahr Brasilien als Beispielland gewählt hat, in den Weihnachtskollekten am 24. und 25. Dezember zu unterstützen.

Es grüßen Euch Eure  Seelsorger

Pfarrer Ivan Levak       und     Gemeindereferent Rony Bilz

 

Adveniat 2011-1
 

 Maria und Josef als Kleinbauern inmitten vieler Kinder. Über Ihnen der Heilige Geist in Form einer Taube. In der Mitte der kleine Jesus. Auf seinem T-Shirt steht: CEB: Comunidades Eclesiales de Base – Basisgemeinden – nennen sich in Lateinamerika kleine kirchliche Gemeinschaften, die sich dadurch auszeichnen, dass sie Gottesdienst, Gebet und Geistliches Leben mit gesellschaftlichem Engagement verknüpfen. „Der Gemeinschaftssinn der  Basisgemeinden ist der größte Schatz der Völker Lateinamerikas.“ Das meint der chilenische Wirtschaftswissenschaftler Manuel Hidalgo. Sie sind wichtige Gegenpole gegen die größten Probleme des Kontinents: Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung, Gewaltzunahme und Perspektivlosigkeit.
 
 

 

 

                                           Ministranten

 

Einführung der neuen Minis

 Im vergangenen Jahr hatten wir erfreulicherweise zwei Kinder die als Quereinsteiger, also in der 4.  bzw. 7. Klasse zu den Ministranten gekommen sind. Zusammen mit den drei Kommunionkindern haben wir somit in 2011 fünf neue Ministranten, was sehr erfreulich ist!!! Während der Vorabendmesse zum 3. Advent, 10.12.2011, werden unsere neuen Ministranten Leon Bauer, Viktoria Kitz, Franziska Salg, Paulina Schucker und Louisa Tauber in ihren Dienst eingeführt. Die ganze Gemeinde ist zu diesem freudigen Ereignis eingeladen!  Alle Ministranten sind zur Aufnahme unserer fünf neuen Ministranten eingeladen zu kommen, nicht zuletzt deshalb, weil ihr die neuen Ministranten einkleiden werdet!!


 

Mini-Stunde mit Wahl der neuen Oberministranten

Die für den 10.12.2011 geplante Wahl unserer neuen Oberministranten, die vor dem Einführungsgottesdienst geplant war, wird aus Termingründen auf

  Freitag, 13.01.2012, um 16.00 Uhr

verschoben.

Bitte haltet euch diesen wichtigen Termin bitte frei und tragt ihn jetzt schon in eure Familienkalender!!

 

Adventsmarkt/1.Advent

Wir werden wieder einen Stand auf dem Gailbacher Adventsmarkt haben. Dazu haben wir am Buß- und Bettag gebastelt und gebacken. Alle Ministranten, die beim Adventsmarkt vorbei schauen, sind eingeladen, unsere gebastelten Adventsgestecke zu verkaufen.

Bei den Eltern unserer Ministranten möchte ich mich auch im Namen unserer Oberministranten ganz herzlich für ihre Plätzchenspende bedanken!!!

 

Kinobesuch

Am Samstag, 10.12.2011, läuft um 13.30 Uhr im Casino-Kino der Film „Kletter-Ida“ für uns; mit Popcorn und Getränk gratis!! Dazu seid ihr alle ganz herzlich eingeladen!!
Nähere Informationen per E-Mail!!

Zu einem späteren Zeitpunkt (Januar 2012) gehen wir zum Pizza essen in unsere Gailbacher Pizzeria „Maihohle“. Dazu mehr in der nächsten Pfarrbriefausgabe!!!

 

         Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg  DPSG Gailbach

 
Friedenslicht áus Bethlehem

Am 3. Advent, 11.12.2011, wird um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Margaretha in Mainaschaff das Friedenslicht aus Betlehem, das zuvor Pfadfinder aus Wien per Bahn nach Deutschland gebracht haben, für unsere Region ausgesendet. So gelangt es schließlich in (fast) alle Gemeinden in Deutschland und auch zu uns, nach Gailbach wird es kommen.

 Einige Mitglieder des Stammes unserer Gailbacher DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) werden das Friedenslicht in Mainaschaff in Empfang nehmen und es in unsere St.-Matthäus-Kirche bringen. Dort steht es dann in unserer Rosenkranzkapelle. Gerne können Sie das Licht für sich zu Hause (z.B. zum Anzünden des Adventskranzes oder der Kerzen am Christbaum) oder für Ihr/e Grab/Gräber auf dem Friedhof mit einer Laterne abholen. 

 Wer bei der Aussendungsfeier in Mainaschaff mit dabei sein möchte, kann sich mit Frau Hantl-Carl, Tel. 92 11 870 wegen einer Mitfahrgelegenheit in Verbindung setzen!

 

 Was hat es eigentlich mit dem Friedenslicht auf sich? – Ein Blick in die Entstehungsgeschichte des Friedenslichtes aus Betlehem:

 

Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet- Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.

 Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.

Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen. Dies ist nur möglich geworden, durch moderne Technologien. Ein Flugzeug bringt das Licht schnell und sicher von Israel nach Österreich. Moderne, schnelle Fernzüge fahren es von dort in alle Orte. Massenmedien machen die Nachricht vom Licht in wenigen Tagen überall bekannt.

 

Wie das Friedenslicht nach Deutschland kam …

… ganz einfach, im Jahr 1993 lernen zwei Altpfadfinder Bernd Gruttmann und Herbert H. Krisam, das Friedenslicht und die Sitte des Weitergebens in Graz, Österreich kennen. Sie besuchten dort die Generalversammlung der österreichischen Gildepfadfinder. Nach ausgiebigen Gesprächen und Überlegungen fahren 1994, Angela Dernbach, Werner Raake und Brigitte Ahlert, Altpfadfinder, nach Wien und holen das Licht am dritten Advent nach Deutschland – bei jedem Bahnhofshalt wurde es an Pfadfinder weitergegeben, die durch das Pfadfindernetzwerk Kenntnis davon hatten. Das Licht wird weitergereicht, an viele Menschen.

 Die Anfrage an die Pfadfinderverbände, des Ringes deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, zum Mitmachen wird gestellt. Seit 1996 reihen sich „Pfadfinder als Lichtträger“ und Menschen guten Willens, immer mehr ein und verteilen das Licht …

 

 

20 * C + M + B * 12

 

Christus – Mansionem – Benedicat

 

Christus segne dieses Haus/diese Wohnung

 

im Jahr 2012

 

Sternsingeraktion 2O12

 

– Klopft an Türen, pocht auf Rechte!

 

Hallo, liebe Kinder aus Gailbach, sehr geehrte Eltern! 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und schon bald feiern wir das Weihnachtsfest.

Am 6. Januar, dem zweiten großen Weihnachtsfest, an dem wir die „ERSCHEINUNG DES HERRN“ feiern, werden wieder Sternsingergruppen durch ganz Deutschland ziehen, um den Menschen den Segen Gottes zuzusprechen. Im vergangenen Jahr haben sich allein in Deutschland 11.853 Gemeinden und Gruppen an der Aktion Dreikönigssingen beteiligt.

Unzählige Kinder waren unterwegs, um sich für andere Kinder überall auf der Welt, wo Hunger, Not, Armut und Entbehrungen den Alltag der Menschen bestimmen einzusetzen. Bei Wind und Wetter, bei Kälte und Schnee machen sich junge Menschen bei uns in Deutschland auf den Weg, um sich für Gleichaltrige zu engagieren.

Damit wir auch in diesem Jahr wieder fünf Gruppen bilden können, ist die Mithilfe Vieler notwendig. Deshalb unsere Bitte an Sie, liebe Eltern, die Aktion Dreikönigssingen nach Möglichkeit zu unterstützen, indem Sie ihr/e Kinder motivieren, mitzumachen. Alle Kinder ab der 3. Klasse können sich als SternsingerInnen am Dreikönigstag für andere Kinder engagieren. Es können auch gerne kleinere Geschwister für einen halben Tag mitlaufen, wenn sie dies möchten.

Sie werden entsprechend vorbereitet.

 Für ALLE Sternsinger/innen gibt’s am Dreikönigstag eine Pizza in der Pizzeria „Maihohle“.

 

 Vortreffen: Wir treffen uns zweimal vorher, um die Gruppen einzuteilen, um die Texte zu proben und um die Gewänder auszugeben:

1.Vortreffen: Donnerstag, 22.12.2011, um 16.00 Uhr (Vorstellung des Beispiellandes Nicaragua, Gruppeneinteilung und Textprobe)

2.Vortreffen: Mittwoch, 05.01.2012 um 10.00 Uhr (Vorbesprechung Aussendungsgottesdienst und Gewänderausgabe).

Am Dreikönigstag ziehen dann die Sternsinger wieder von Haus zu Haus (hoffentlich bringen wir wieder fünf Gruppen zustande…..!!), um den Segen Gottes an die Häuser und Wohnungen zu schreiben und den Menschen von Gailbach ein gesegnetes und gutes neues Jahr 2012 zu wünschen.

Auf Wusch schreiben sie den alten Segensspruch an Ihre Haustüre:

 20 * C + M + B * 12

Sie bitten um eine Spende für Kinder, überall auf der Welt, die unter Lebensbedingungen ihr Dasein fristen, die für uns teilweise unvorstellbar sind.

Am Beispielland Nicaragua zeigt die Aktion Dreikönigssingen auf, welche Veränderungen möglich sind, wenn nur genügend Gelder für Hilfsmittel, Schulen, Brunnenbau, Saatgut usw. zur Verfügung stehen.

Hilfe geschieht allerdings nicht nur für/in Nicaragua, sondern überall in den Ländern des Südens! Der Rechenschaftsbericht der Aktion Sternsinger liegt ab sofort im Pfarrbüro aus und kann zu den Öffnungszeiten eingesehen werden!

Herzlichen Dank sage ich im Namen aller Kinder, weltweit, denen Ihre Spende zu einem besseren Leben verhilft!

Ihre Seelsorger

Pfarrer Ivan Levak
und
Gemeindereferent Rony Bilz                                       

 

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Auf ein Wort

Gedanken zum Sommer, Urlaubs- und Ferienzeit

Liebe Gailbacher,

in dieser Urlaubszeit, in der sich Verkehrsströme durch Europa wälzen, möchte ich an den Heiligen Christophorus erinnern. 

Er war einer der beliebtesten Heiligen des Mittelalters. Heute ist er der Heilige des Armaturenbretts. Das Medaillon dieses Heiligen ist oft das einzige, was man vom alten Auto in den neuen Wagen übernimmt. Er verbindet kirchliche und kirchenferne Verkehrsteilnehmer. Er taucht auf Rettungshubschraubern wie in Unfallkrankenhäusern auf, wird von Kfz-Versicherungen und Automobilclubs bemüht. Er steht mitten im Leben, in diesem modernen, rasanten, gefährdeten Leben. Und doch ist er mehr als der Heilige der Landstraßen, der Autoindustrie, des explodierenden Verkehrs, mehr als der mit uns im Stau stehende Gefährte.

Er ist Patron für alle Menschen, die unterwegs sind.  

Er sucht, was seinem Leben Sinn gibt: Für wen kann ich meine Kraft, mein Talent sinnvoll einsetzen? Sein Leben will er einer großen Sache widmen. Er nennt sein Ziel etwas schwammig: Ich will dem Größten dienen. Ein langes Leben lang vollbringt er eine sehr schlichte Dienstleistung. Er trägt Leute ans andere Ufer. Er wird alt dabei. 

Und dann, eines Tages, eines Nachts, ruft es dreimal, klopft es. "Reprobus, komm und trage mich." Und er muss nachts hinaus ins kalte Wasser, in den Schlamm und nimmt ein Kind auf. Nichts leichter als das. Aber dann wird es ihm Schritt für Schritt schwerer. Er stolpert und sinkt. Wer sitzt ihm da im Nacken? Das Kind drückt ihn ins kalte Wasser, es tauft ihn:

 Ich taufe Dich - zum Christophorus!

 Der Riese wird vom Kind in die Taufe gedrückt. Großer Mann, ganz klein, nur noch sein Kopf guckt aus den Fluten. Der, den er getragen hat war Christus selbst. So wird Reprobus zum Christophorus, zum Christus-Träger. Christophorus, Christophora heißen wir alle, das ist unser aller Taufname.

 

Liebe Freunde,

es gibt Zeiten im Leben, in denen es leicht ist, Christ zu sein. Und dann kommen andere Stunden, wo mir der Glaube zur Probe, zur Last wird, wo ich ihn am liebsten abschütteln möchte. Darum trägt das Christus-Kind oft schon die Züge eines Erwachsenen, des Herrn, der die Weltkugel trägt.

Wer trägt uns? Wen tragen wir?

Wer sitzt uns im Nacken? Dieses gute Kind? Oder sitzt uns die Angst, die Sorge, die Hetze der Uhr, der Leistungsdruck im Nacken? Wen habe ich mir aufgeladen?

Christophorus macht mitten im Fluss die Erfahrung der Gnade: Es geht, denn er, den ich trage, geht mit mir und macht mir Beine. Ich gehe nicht baden und werde nicht mitgerissen im Strom. Ich halte mich fest am Stab des Wortes Gottes. Ich schaffe es, schreite durch das Todeswasser, so wie Christus durch den Tod ans österliche Ufer gelangt. Ich sehe ihn nicht, ich erkenne ihn nicht, und doch trägt er mich, wo er mir im Nacken sitzt.

Wenn wir Christophorus ehren, sollten wir unser Unterwegssein bedenken:

Denken wir an die Menschen, die uns durch dick und dünn trugen und auch jetzt noch tragen, unmerklich oder sehr spürbar, im Gebet oder in greifbarer, körperlicher Unterstützung. Denken wir an die, die schwer an der Last ihres Lebens, ihrer Aufgabe, an dem ihnen Auferlegten zu schleppen haben.

Und: Nehmen wir uns diesen starken Mann vor Augen, wenn wir im Verkehr sind: Dürfen er und sein Christus dabei sein, wenn ich am Steuer bin? Bin ich zielgerichtet unterwegs oder ist mein Leben "verfahren"? Sind wir überhaupt noch auf dem richtigen Weg? Ausgerechnet er, der sein Leben lang warten musste, ist Patron der gehetzten Autofahrer - und lehrt uns Geduld: mit uns, mit anderen, mit Gott.

Euch allen wünschen wir, dass ihr gesund und glücklich an Euer Urlaubsziel und, gut erholt und mit vielen schönen Erinnerungen, von denen ihr lange zehren könnt, wieder nach Hause kommt.

Euer Pfarrer Ivan Levak und Gemeindereferent Rony Bilz

 

 

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Auf ein Wort

Gedanken zum Monat April … 

Liebe Schwestern und Brüder,
sehr geehrte Mitglieder unserer Pfarrgemeinde,

das Bild des Briefmantels und die Erklärung der Künstlerin Barbara Helfer bezeugen: Die Auferstehung Jesu eröffnet eine Zukunft voll Hoffnung und voll Zuversicht. Die Geschehnisse an Ostern setzten Menschen in Bewegung - in sehr unterschiedliche allerdings: Die Frauen eilen "voll Furcht und großer Freude" mit der Osterbotschaft zu den Jüngern und treffen dabei den Herrn. Gleichzeitig sind die Wächter, nun hellwach, unterwegs, um ihre Haut zu retten. Da redet der Evangelist Matthäus im Umfeld von Tod und Auferstehung Jesu drei Mal von Geld und Bestechung: Zuerst nimmt Judas 30 Silberstücke an und liefert dafür Jesus aus (Mt 26, 14-16); dann sollen gekaufte Zeugen dem Hohen Rat einen Grund liefern, Jesus zu verurteilen (Mt 26, 59-61); zuletzt hören wir von dem Plan, die Auferstehung mit Bestechung aus der Welt zu schaffen (Mt 28, 12-15).

Die Wahrheit aber lässt sich nicht kaufen und auch nicht verkaufen. Das Bestechungsgeld ist schlecht angelegt. Die Wahrheit ist, was der bekehrte und vom Heiligen Geist erfüllte Petrus verkündet: "Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt." Kontrastreicher könnte nicht gegen-überstehen, was Gott getan hat und was "ihr" getan habt. Doch auch hier ist noch ein Osterwunder möglich.

Für alle, die das erschüttert, wird aus dem Irrweg ein Osterweg. Und wir, viele Menschen von heute, haben uns in Bewegung bringen lassen – auf dem Weg der Nachfolge. Uns ist bewusst: die Nachfolge Jesu ist keine nette Alltagsverschönerung, kein Spaziergang im Guru-Garten. Sie ist persönliche Herausforderung und kritische Auseinandersetzung mit der Welt. Die Angst vor den anderen, ihren Blicken und Bemerkungen verleitet viele Christen dazu, ihr Licht zu verbergen, bis sie es am Ende selber nicht mehr wahrnehmen. Die Apostel zeigen uns, wie der in ihrem Leben auferstandene Christus wirkt: Er nimmt die Angst. So bekommen sie Mut, den Machthabern die Grenzen ihrer Einschüchterungspolitik aufzuzeigen. Sie lassen sich nicht unterkriegen und geben Zeugnis für die Kraft des durch den Tod zum Leben gegangenen Christus: Wer mit ihm geht, ist stärker, auch wenn die anderen oft als Sieger erscheinen.

 Wir wünschen allen Mitchristen in Gailbach ein frohes und gesegnetes Osterfest! Möge Sie und Euch die Osterfreude erfassen und spüren lassen, dass alles Leid, aller Schmerz dieser Welt durch seinen Tod und seine Auferstehung überwunden wird!

Eure Seelsorger

 

Ivan Levak                                                                                    Rony Bilz
Pfarrer                                                                                          Gemeindereferent

 

 

 

Gedanken zur Firmung......

Am 5. Mai 2011 wird unser Bischof Friedhelm 13 Jugendlichen unserer Kirchengemeinde und
1 Jugendlichen der kroatischen Gemeinde das Sakrament der Firmung spenden.
Sechs junge Frauen und acht junge Männer werden in unsere Kuratie St. Matthäus und in die kroatische Gemeinde hinein gefirmt. Doch was bedeutet das für sie selbst und für uns als Kirchengemeinde?

Das Sakrament der Firmung ist nach Taufe und Erstkommunion das dritte der sogenannten „Initiationssakramente“, also der Sakramente, die den Eintritt in die Gemeinschaft der Kirche bewirken.

Firmung (lat. firmare) bedeutet Stärkung, Festigung, Bekräftigung. Durch das Sakrament der Firmung bekräftigt und besiegelt Gott, was er in der Taufe begonnen hat. Die jungen Christen entscheiden sich selbst für diesen Schritt des Hintretens vor Gott, um so die Entscheidung, die ihre Eltern bei der Taufe stellvertretend getroffen haben, zu bestätigen.

Der Heilige Geist selber wird den Firmlingen geschenkt; er will uns aufgeschlossen und aufmerksam machen für Christus und seine Kirche. Der Heilige Geist gibt uns allen, die wir schon getauft und gefirmt sind, die Kraft, als Christen zu leben und Zeugnis für Christus abzulegen.

Das ist in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft alles andere als einfach, wo wir Christen in Schule, Beruf und Gesellschaft oft als Außenseiter und Spinner verlacht oder zumindest im stillen belächelt werden, wenn wir uns als solche „outen“.

Gerade für junge Menschen ist es schwierig, sich in aller Öffentlichkeit zu diesem Jesus zu bekennen, dessen Geist sie bei der Firmung vom Bischof zugesagt bekommen.

Umso wichtiger ist das Gebet und das Zeugnis der Kirchengemeinde, bzw. aller ihrer Mitglieder für unsere jungen Firmlinge.

Dass dieser große Tag der Firmung für sie der Abschluss der Hineinnahme in die große Gemeinschaft aller Christen markiere und nicht den Abschied von dieser für lange Zeit; dass sie im Heiligen Geist immer wieder Kraft und Stärkung auf ihrem Lebensweg erfahren, nicht nur in Zeiten von Not und Lebenskrisen, ist unser von Herzen kommende Wunsch für:

 

Unsere Firmlinge werden sich während der Vorabendmesse am Samstag, 2. April 2011, um 18.30 Uhr der Gemeinde vorstellen.

So, wie ich bin
Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin.
Du hast gesagt, dass jeder kommen darf.

Ich muss dir nicht erst beweisen,
dass ich besser werden kann.
Was mich besser macht vor dir,
das hast du längst am Kreuz getan.

Und weil du mein Zögern siehst,
streckst du mir deine Hände hin,
und ich kann zu dir kommen,
wie ich bin.

Manfred Siebald

Herzliche Einladung zur Mitfeier des Pontifikalamtes mit Firmspendung durch Bischof Friedhelm am Donnerstag, 5. Mai 2011 um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, AB-Obernau.

 

 

 

 

Jugendkreuzweg

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Aus seiner Sicht


Sonntag, 3. April 2011
18.00 Uhr – Kirche

Der vom Jugendhaus Düsseldorf neu konzipierte ökumenische Jugendkreuzweg des Jahres 2011 –
vorgetragen von FirmbewerberInnen –
für A L L E interessierte Jugendliche
und junge Erwachsene!

Neue Texte – Neue Lieder – Neue Bilder!!!!

 

 

 

 

Familiengottesdienst zum Misereorsonntag 2011

 

„Menschenwürdig leben. Überall!“

Unter dem Leitwort der diesjährigen Fastenaktion steht unser Familiengottesdienst am

                                               5. Fastensonntag, 10.04.2011 um 9.00 Uhr

zu dem wir alle Mitchristen aus Gailbach, besonders Familien mit Kindern ganz herzlich einladen!

 

Wir freuen uns auf Euer und auf Ihr Kommen!

Ihr Familiengottesdienstteam – Ihre Seelsorger

 

 

Kinderkarfreitagsfeier

„Der Weg Jesu von Palmsonntag bis Ostern“

Karfreitag, 22. April 2011
10.00 Uhr – Pfarrsaal neben der Kirche

In kindgerechter Weise legen wir mit Tüchern und Symbolen den Weg Jesu und

begleiten ihn von Palmsonntag bis Ostern.

Die Kinder dürfen, wenn sie möchten, selbst aktiv werden !

 

 

 

Eingeladen sind Kinder, empfohlen: ab drei Jahren, mit ihren Eltern und alle Kinder der Grundschule, bis einschl. 4. Klasse!

Ihre Seelsorger - Ihr Kindergottesdienstteam

 

 

Gut zu wissen, dass ……..

 

…. unser Herr Pfarrer Levak immer Donnerstags von
16.00 Uhr bis 20.00 Uhr eine Sprechstunde anbietet;

…. am 13.04. nach der Eucharistiefeier um 14.00 Uhr die Krankensalbung für die Seniorinnen, Senioren und alle Gemeindemitglieder gespendet wird;

…. am 19.04. um 18.30 Uhr in unserer Kirche eine österliche Bußandacht mit Eucharistiefeier gefeiert wird;

…. am 22.04. im Pfarrsaal um 10.00 Uhr eine Kinderkarfreitagsfeier stattfindet;

…. alle Kinder beim Kindergottesdienst am Karfreitag ihr Opferkästchen, dass sie zu Beginn der Fastenzeit im Kindergarten oder in der Schule bekommen haben, abgeben können. Dies können sie aber auch bei jedem anderen Gottesdienst der Kar- oder Ostertage tun!;

… am Ostermontag, 25.04. ein „Scheinwerfersonntag“ ist, d.h. wir bitten Sie, beim Gottesdienst nach Möglichkeit eine großherzige Spende in das Kollektenkörbchen zu geben.
Die Spende ist für die Anschaffung einer Schneefräse bestimmt. Die Kirchenverwaltung dankt im voraus schon ganz herzlich mit einem Vergelt´s Gott für Ihre Spende!;

…. unser Herr Pfarrer Levak vom 26.04. bis 07.05. in Urlaub ist;

…. wir am 08.05. an der Obernauer Kapelle um 15.00 Uhr Gottesdienst mit den Gläubigen unserer Pfarreiengemeinschaft „Maria Frieden“ feiern, näheres im nächsten Pfarrbrief. An diesem Tag findet in unserer Kirche kein Gottesdienst statt;

…. am Samstag, 21.05. wieder eine Missio-Kleider-sammlung durchgeführt wird;

…. am Donnerstag, 14. April das Pfarrbüro geschlossen ist;

 


Ministranten

Klapperaktion 2O11

Auch in diesem Jahr werden an Karfreitag und Karsamstag wieder die Klapperkinder durch Gailbach ziehen, um durch ihre Ratschen und Klappern und ihre Sprechtexte, die sie rufen, die Glocken zu ersetzen, die aus Respekt vor Leiden und Sterben Jesu an diesen Tagen schweigen. Einer alten Legende nach sind sie nach Rom geflogen.
Um die Gruppen einzuteilen, die Klappern und die Bollerwagen auszugeben und um Aktuelles zu besprechen, treffen wir uns am Mittwoch, 20.04.2011 um 10.30 Uhr im Ministrantenraum zur Gruppeneinteilung. Bitte kommt, wenn ihr an der Aktion teilnehmen wollt, zu diesem Vorgespräch, damit wir euch in die einzelnen Gruppen einteilen können.
Mitmachen können alle Kinder aus Gailbach! Ihr müsst kein Ministrant sein. Wichtig ist jedoch, dass ihr zum Vortreffen kommt!

 

 

 

 

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Auf ein Wort

Gedanken zum Monat März …

Alles hängt von Ostern ab. Und weil Ostern in diesem Jahr sehr spät ist, fallen der Höhepunkt der Fastnachts-zeit und der Aschermittwoch in den März.

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Wir lassen uns mit Asche bezeichnen (entstanden durch das Verbrennen der Palmzweige des letzten Palmsonntags) als Zeichen unserer Sterblichkeit und unserer Bereitschaft zur Umkehr. Vor dem Aschermittwoch liegen die sechs „tollen Tage“ des Faschings, der Fastnacht, des Karnevals. Warum eigentlich sechs Tage? Der Karneval (=carne/Fleisch, vale/Ade) war die letzte Gelegenheit vor der fleischlosen Fastenzeit noch einmal Fleisch zu essen. Dieses musste frisch geschlachtet werden, und dafür waren der Montag und der Dienstag vor dem Aschermittwoch zu knapp. Am Freitag, Samstag und Sonntag durfte nicht geschlachtet werden und deshalb wurde der Donnerstag (der „Fett-donnerstag“) zum letzten Schlachttag vor der Fastenzeit. Schade, dass vielen Menschen die enge Verbindung zwischen Karneval, der ja in unseren Breiten als Fastnacht oder Fasching bezeichnet wird, und Fastenzeit kaum noch bewusst ist, die Faschingszeit benutzt wird, „um über die Stränge zu schlagen“ ohne sich auf die Fastenzeit mit ihrer ganz eigenen Wichtigkeit und Bedeutung einzulassen.

In den März fällt auch schon ein wenig weihnachtlicher Glanz, wenn wir am 19.März das Fest des hl.Josef feiern, dem wir sonst nur in der Weihnachtszeit begegnen. Das Fest lädt dazu ein, Josef in seiner ganzen Vielfalt kennenzulernen. Mit ihm wird unser Glaube geerdet. Josef, der Arbeiter, der Schreiner. Er ist den Menschen nahe. Deshalb war „Josef“ zu früheren Zeiten auch so ein beliebter Vorname und deshalb sind so viele kath. Kirchen ihm geweiht. Seit 1870 ist der heilige Josef Patron der ganzen katholischen Kirche.

Und am 25. März feiert die Kirche das „Fest der Verkündigung des Herrn“ – Maria empfängt – neun Monate vor Weihnachten – im Heiligen Geist Jesus. Dieses Fest wird in Rom seit dem 7. Jahrhundert gefeiert; früher begann am 25. März ein neues bürgerliches Arbeitsjahr.

Dass Sie die Tage der Fastenzeit für sich bewusst erleben, dass Sie neue Kräfte schöpfen können, alten „Ballast“, körperlicher wie seelischer Natur abwerfen können, um befreit auf das Osterfest zuzugehen

Ihre Seelsorger

 

 

Ivan Levak                                                                           Rony Bilz
Pfarrer                                                                                 Gemeindereferent

 

Gott kennt unsere Not
Beten soll keinen Zweck verfolgen

Gewiss, irgendwie hat der Volksmund schon recht, wenn er sagt, dass Not beten lehrt. Aber wäre es nicht ein verhängnisvolles Missverständnis, wenn wir daraus folgerten, wir müssten Not suchen oder herbeiflehen, um – wieder – beten zu können?

Wäre es nicht eine arge Verdunklung Gottes, wenn wir annähmen, er müsse Not und Pein schicken, damit wir uns ihm zuwenden, damit Gott für uns notwendig wird?

Gott ist ganz anders. Und doch hat der Volksmund recht, Not lehrt beten. Jeder, der in eine wie auch immer geartete Not geraten ist, kann das bestätigen. Dann, wenn ich nicht mehr ein noch aus weiß und mich aus eigener Kraft nicht aus den Banden meiner Not lösen kann, suche ich nach einem, dem ich zutraue, mich daraus zu erlösen. An wen könnte ich mich da besser wenden, als an den, der sogar die unlösbare Not des Todes zu neuem Leben hin gewendet hat? Da erfahre ich, wie mich existenzielle Not unweigerlich auf Gott verweist.

Und mir geht – wieder – auf, dass mein ganzes Leben verdankte Existenz ist: Ich lebe, weil Gott es will. So sterbe ich auch, und dadurch komme ich zu neuem, ewig gutem Leben.

Weil Gott es so will und mein Leben in seiner Hand hält.

Denn er kennt mein Elend, er ist mit meiner Not vertraut.

Das ist dann der tiefe Sinn, aus dem der Volksmund aus vollem Herzen sagen kann, Not lehre beten: Wir dürfen bei unserem Beten keinen „Zweck“ verfolgen, wir brauchen Gott nicht mit unseren Leistungen beeindrucken zu wollen, wir müssen Gott nicht gut stimmen, besänftigen wollen.


Beten heißt sich erinnern, dass wir dies alles nicht nötig haben. Gott hat sich selbst uns geschenkt, wir verdanken ihm unsere Existenz. Und er will, dass wir leben, gut leben, auf Dauer gut leben. Gott haben WIR alles zu verdanken. Deshalb braucht unser Beten nicht „zweckgebunden“ zu sein.

„Zweckfreies“ Beten steht uns gut zu Gesicht.

In seinem Roman „Wo warst du, Adam?“ lässt Heinrich Böll über die fromme Ilona auf dem Weg ins Konzentrationslager sagen: „ Zu beten erfüllte sie mit einer kühlen Heiterkeit.

Sie betete nicht, um irgendetwas zu bekommen oder von irgendwas verschont zu werden, nicht um einen schnellen, schmerzlosen Tod oder um ihr Leben, sie betete einfach …“.

Einfach beten und dies lernen: sich in die Hände Gottes fallen lassen zu können. Das hilft in aller Not.

                                                          Habt Vertrauen und
                                                         Geduld in Eurem Beten,
                                                         auch wenn die Stunden
                                                         Gottes langsam schlagen!

                                                                                                     Kardinal Michael von Faulhaber,
                                                                                              Erzbischof von München, gestorben 1952

Thema des Monats

Deutsche Bischofskonferenz - Aufruf der Deutschen Bischöfe zur
MISEREOR-Fastenaktion 2011

Liebe Schwestern und Brüder,

in den Elendsvierteln von Afrika, Asien und Lateinamerika leben ungezählte Menschen in auswegloser Lage. Sie haben nicht genug zu essen. Sauberes Trinkwasser fehlt, ebenso der Zugang zu einer ausreichenden Gesundheitsversorgung. Die Wohnverhältnisse sind menschenunwürdig, die Bildungschancen mehr als mangelhaft.

Diesen Zustand können wir als Christen nicht hinnehmen. Denn Gott hat allen Menschen die gleiche unveräußerliche Würde geschenkt. Mit dem Leitwort: „Menschenwürdig leben. Überall!“ stellt MISEREOR das Anliegen der Menschen in den Elendsvierteln dieser Welt in den Mittelpunkt der Fastenaktion.

Wir deutschen Bischöfe bitten Sie: Zeigen Sie Mitgefühl mit den Ärmsten der Armen. Lassen Sie Ihre Hilfe spürbar werden. Setzen Sie ein Zeichen christlicher Solidarität. Herzlichen Dank hierfür.

Würzburg, 23. November 2010

Friedhelm, Bischof von Würzburg

 

 

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FEST DES MONATS 

Darstellung des Herrn am 2. Februar

Liebe Gailbacher,

jemand nannte dieses Fest: das dritte Weihnachtsfest. Zuerst die Geburt in Bethlehem, dann die Epiphanie Gottes an die Heidenwelt und schließlich die Darstellung des Herrn im Tempel. Als Christen müssen wir wohl erlernen, was in dem Ereignis steckt, als Maria und Josef das Kind im Tempel Gott darstellen.

Was ist geschehen? Nur der Evangelist Lukas berichtet von diesem Tempelgang der gesetzestreuen Familie Jesu. Maria und Josef halten sich an zwei Vorschriften für fromme Juden. Zum einen musste eine Frau, die ein Kind zur Welt gebracht hat, über 40 Tage dem Heiligtum fernbleiben. Beim Besuch des Tempels gehörte dazu, ein einjähriges Lamm oder zwei junge Tauben als Brand- und Sühneopfer darzubringen. Zum anderen regelten weitere Vorschriften, dass für den erstgeborenen Knaben offiziell ein Lösegeld von fünf Schekel zu zahlen war. Fünf Schekel entsprechen ungefähr 4 Euro heutigen Geldes. „Alle männliche Erstgeburt gehört dem Herrn." Sie musste freigekauft werden. Ja, da aber, mischen sich auch andere Personen ein, der greise Simeon und die Prophetin Hanna. Und gerade durch das Hinzutreten des Simeon kommt das Wesentliche zum Vorschein.

Aus Simeons Worten „Nunc dimittis - nun lässt du Herr deinen Diener in Frieden scheiden, denn meine Augen haben das Heil gesehen", schließt man, dass er ein Greis war. Ein alt gewordener gläubiger Jude, der auf den Messias gewartet hatte. Woher weiß er aber, was er über Jesus sagt: „Ein Licht zur Offenbarung für die Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Israel?" Hatte sich die Geburt Jesu und die begleitenden Umstände herumgesprochen? Lukas gibt die Antwort. Simeon wird vom Geist Gottes getrieben, zu dieser Stunde auf dem Jerusalemer Tempelberg zu sein. Seine Worte bestätigen die Erfüllung alter Weissagungen über den erhofften Messias, Heiland und Heilsbringer. „Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt, spricht der Herr der Heere." So hatte es nämlich der Prophet Maleachi den Bewohnern Jerusalems versprochen.

Jetzt macht es für unser Verständnis Sinn, dass Maria und Josef sich diesen Vorschriften vom Loskauf und der Reinigung unterwerfen. Die Antwort liegt in der Menschwerdung Gottes. Der Herr der Heere unterwirft sich als Mensch demütig den Vorschriften seines Volkes. Der Herr des Himmels und der Erde wählte an Weihnachten seinen Eintritt in unsere Welt in Armut und Ohnmacht. Das liegt genau 40 Tage zurück, wenn nun der Sohn Gottes als Kind in den Tempel kommt und zeigt, wie seine Regierungszeit aussehen wird - demütig, in auffallender Sanftmut eines Kindes. Diese Sanftmut hat nichts mit Schwächlichkeit zu tun. Im Gegenteil. Sie erweist sich als alternativer Weg zu dem in der Welt so oft üblichen Weg der Gewalt. Später wird er selbst sagen „Selig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben" (Mt 6,6). Zu solchem Auftreten hält auch ein fernöstliches Sprichwort an: „Wer sanft auftritt, kommt weit."

So zeichnet Jesus von Anfang an den Weg vor, den er in seinem Leben gehen wird. Den Weg der Geschlagenen und Geknickten, seinen Weg zu den Schwachen und Gebrochenen. Er wählt diesen beschwerlichen Weg, weil Gottes Sanftmut keinen anderen Weg kennt zu uns Menschen. Der Weg der Sanftmut wird ihn ans gewaltsame Kreuz führen. Zur Mutter Maria gehört schließlich auch Simeons Wort „Dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen."

Das dritte Weihnachtsfest spielt mit offenen Karten.

Am 02. Februar wird ein Gottesdienst, mit der Kerzenweihe und Blasius-Segen, um 18.30 Uhr in unserer Kirche gefeiert.

Ihre Seelsorger
Ivan Levak                                                                             Rony Bilz
Pfarrer                                                                                   Gemeindereferent

 


Wo Menschen sich verschenken

Die Rose ist ein Bild für die Liebe

Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken - da berühren sich Himmel und Erde, heißt es in einem Lied. Diese Erfahrung teilen Liebende. Sie ist auch wie eine Überschrift über das Leben des heiligen Valentin, nach dem der Valentins-tag am 14. Februar benannt ist.

Die Rose ist ein Bild für die Liebe. Rote Rosen gelten als die Blumen der Liebenden. Unsere Augen nehmen gerne das warme, kräftige Rot ihrer Blüte wahr. Dabei kommen unterschiedliche Bilder in den Sinn. Rot steht für Leben, Lebensfreude und Lebendigkeit. Das Rot erinnert auch an Feuer. Kraft, Energie steckt im Feuer. Die liturgische Farbe Rot in der Kirche ist die Farbe der Märtyrer, die ihr Leben - ihr Blut - für den Glauben an Christus vergossen haben. Einer davon ist der heilige Valentin, zugleich der Patron der Liebenden. Rot ist die Farbe der Hingabe. Es ist zugleich die Farbe des Heiligen Geistes, der ja auch immer wieder im Bild des Feuers dargestellt wird „Stark wie der Tod ist die Liebe", heißt es in der Bibel. „Die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt, ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme schwemmen sie nicht weg" (Hohelied 8,6.7).

Zunächst waren die Blüten der Rose grüne Knospen, die sich Schritt für Schritt mehr öffneten und ihre Schönheit zeigten. Das Bild meint, dass die Liebe sich von der ersten Faszination an Schritt für Schritt weiter entfalten muss. Verliebtheit will sich zur Liebe entfalten. Wenn der Alltag mit seinen Anforderungen die einzelnen einholt, dann muss sich die Liebe bewähren. Liebende glauben daran, dass der Zauber des Anfangs auch immer wieder neu lebendig werden kann. Wer den Stiel einer Rose fühlt, nimmt ihre Dornen wahr, die Wunden reißen können. Lieblosigkeiten des Alltags - auch das gehört zur Erfahrung der Liebenden. Doch sie haben die Hoffnung auf gegenseitige Vergebung. So wagen Menschen immer wieder, sich auf einen anderen Menschen ganz einzulassen, auf seine Ecken und Kanten.
Gott selber hat sich ganz auf den Menschen eingelassen. In der gegenseitigen Liebe kommen zwei Menschen in Berührung mit dem Geheimnis Gottes. Johannes schreibt in seinem ersten Brief: „Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm" (l Joh 4). Liebende können beten: Gott, du bist die Liebe, du bist der Ursprung der Liebe. Du umhüllst uns, du umfängst uns. Mach uns zu Liebenden nach deinem Bild. Lass etwas von deiner Liebe durchscheinen durch unsere Liebe.

Ein Teil des Textes nach einer Empfehlung aus „Weil Liebe uns beflügelt ... Segnungsgottesdienste am Valentinstag"

 


Es grüßt Euch Alle, Euer Pfarrer Levak

 

 

 

Gut zu wissen, dass ….

die Gründe für den Ausfall einiger Vorabendmessen am Samstag bzw. dass die Werktagsmessen im Januar um 8.00 Uhr gefeiert wurden, die sind, dass unser Herr Pfarrer Levak für die kroatische Mission unterwegs war um die Familien zu segnen;

Herr Pfarrer Levak in der Zeit vom 25. Januar bis 29. Januar auf einer Tagung in Zagreb, Kroatien ist; danach ist er bis einschließlich 04.02. in seiner Heimat Kroatien;

 

am 2. Februar (Maria Lichtmess) der Blasiussegen gespendet wird und auch die Kerzenweihe in unserer Kirche stattfindet;

für den „Scheinwerfersonntag“ am 2. Weihnachtsfeiertag 536,20 € eingegangen sind.
Dafür ein herzliches „Vergelt´s Gott“;

die Adveniat-Kollekte 1.068,64 € ergeben hat;

Pfarrbüro am 10. Februar geschlossen ist;

 

Statistik

Taufe - 7 Kinder

Erstkommunion – 12 Kinder

Firmung – 10 Jugendliche

Hochzeit – 3 Paare

Beerdigungen – 19 Mitchristen

Kirchenaustritte – 14 Mitbürger

 

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 Weihnachten 2010 / Januar 2011

 

 Auf ein Wort

 Weihnachten ist die Zeit der schönen Geheimnisse. Ich schenke dir was, kannst du es erraten? Schenkst du mir was? Ob er oder sie mir wohl schenkt, was ich mir wünsche? Was mag in diesem so schön verpackten Geschenk verborgen sein? Und so mancher, der schenkt, wartet beim Auspacken darauf, dass die andere sich wirklich freut über das mit viel Mühe Ausgesuchte. Und auch ein enttäuschtes Gesicht kann es geben, wenn das Geschenk nicht das erhoffte ist….

Schenken und Beschenktwerden, das gehört zu Weihnachten. Weil am Anfang das Geschenk Gottes steht. Ein Vers aus dem Timotheusbrief bringt es so zum Ausdruck: Groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbar im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit. (3,16).

Ja, groß ist das Geheimnis des Glaubens! Ein Leben lang spüren wir ihm nach. Und gerade an Weihnachten wünschen wir uns, dass dieses Geheimnis unser Herz bewegt. Dass wir etwas aufnehmen können davon: dieses Kind ist Gottes Geschenk an uns Menschen. Deshalb beschenken wir einander.

Offenbart im Fleisch – das hört sich altertümlich an. Gemeint ist, dass in diesem Kind, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern, Gott selbst erschienen ist. Wir können das Geheimnis nur erahnen, wenn wir auf den Menschen Jesus schauen. Die Geburt dieses Kindes wird erst vom Ende her bedeutungs-
voll – erst durch Karfreitag und Ostern blickten die Menschen zurück auf die Geburt des Gottessohnes.

Das Himmlische wirkt in die Welt hinein. „Erschienen den Engeln“, sagt der Vers, den wir betrachten. Das Geheimnis ist in Gottes Wirklichkeit also teilweise gelüftet. Die Engel dienen Christus, dem Auferstandenen. Das meint wohl auch gerechtfertigt im Geist: Gott hat an Jesus gehandelt, das Urteil der Menschen über ihn ist aufgehoben. Wir sehen den Menschen Jesus, geboren als Kind, gestorben als Verurteilter. Aber wir erkennen nur stückweise – das Geheimnis ist viel größer, Gottes Geist lässt sich nicht von unseren Vorstellungen und unserer Welt einengen. - Das Geheimnis des Glaubens werden wir nicht auflösen. Nicht in diesem Leben. Gott bleibt in großen Teilen der verborgene Gott. Erst in Gottes Zeit und Ewigkeit werden wir alles verstehen und erkennen. Aber wir sind dem Geheimnis auf der Spur. Da wo wir Liebe spüren. Wo uns die Erinnerung an Verstorbene begleitet und wir wahrnehmen, sie sind ja nicht tot, sondern lebendig in unserer Erinnerung. Wenn wir das Kind in der Krippe sehen und ahnen: ja, das geht mich an und dich. Gott war auf dieser Welt und weiß ja, was Menschen umtreibt und quält, was sie freut und bewegt. Deshalb kann ich mich Gott anvertrauen. Gott ist an unserer Seite, heute und immer.

Wie immer es aussieht in meinem Herzen. Ob ich himmelhoch jauchzend bin vor Liebe. Oder ob ich Kummer habe, Sorgen, und nicht weiß, wie es weitergehen soll: Bei Gott bin ich aufgehoben. Gott sagt Ja zu mir, Gott liebt mich. Ich darf mich der Liebe Gottes anvertrauen. Ich spüre Liebe und ich kann lieben. Mein Leben macht Sinn. In dieser Welt und darüber hinaus. Wann immer wir das wahrnehmen und spüren, sind wir dem Geheimnis Gottes auf der Spur.

So wünschen wir allen Mitchristen in Gailbach, den kleinen und den großen, den jungen und den alten eine gute „Spurensuche“, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Geleit im neuen Jahr 2011.

Ihre Seelsorger

Ivan Levak                                                                                          Rony Bilz
Pfarrer                                                                                                Gemeindereferent

Dass Sie im neuen Jahr 2011 genug Lebenszeit haben, dass Sie gesund bleiben und sich immer wieder an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen können, wünschen wir Ihnen von Herzen!

 

 

Familienmette an Heiligabend


Liebe Mitchristen!
Bei uns in Gailbach hat es gibt es die gute Tradition, dass die Erstkommunionkinder des Folgejahres das Krippenspiel bei der Familienmette gestalten. So wird es auch in diesem Jahr sein. Seit einigen Wochen bereiten sich die Kommunionkinder unter Anleitung des Vorbereitungsteams (Doris Aulbach, Lubica und Thomas Schucker, Kerstin Schwind) auf das Krippenspiel „Die vier Lichter des Hirtenjungen Simon“ vor.
Die Kinder sind mit Begeisterung dabei und es verspricht wieder eine zu Herzen gehende, kindgemäße Auslegung der weihnachtlichen Frohen Botschaft, zu werden.
Ebenfalls schon zur Tradition gehört es, dass unser Kirchenchor „Inspiration“ die Familienmette gesanglich bereichert.

Alle Klein-, Kindergarten- und Grundschulkinder dürfen ihr Adventsopferkästchen, das sie im Advent für Kinder in Not gefüllt haben, im Anschluss an das Krippenspiel nach vorne tragen, dabei das Christkind in der Krippe einmal ganz nah betrachten und danach ihr Opferkästchen in den bereit gestellten Korb legen. Das Geld kommt dem Päpstlichen Missionswerk für Kinder zugute, das es an notleidende Kinder auf der ganzen Welt verteilt. Schon heute sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott allen Kindern, die für andere Kinder etwas von ihrem Geld abgeben!

 

 Friedenslicht aus Betlehem

Am 3. Adventssonntag war in Mainaschaff die regionale Aussendungsfeier des Friedenslichtes von Betlehem, das wie in jedem Jahr von Pfadfindern an der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet wurde und von dort aus in alle Welt gebracht wurde. Mitglieder unserer DPSG haben das Friedenslicht auch zu uns nach Gailbach gebracht.

In diesem Jahr erhält es eine besondere Brisanz, denn die jüngst so hoffnungsvoll begonnenen Friedensgespräche scheiterten (wieder einmal) an der Weigerung Israels, seinen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten zu beenden.

Mag es auch nur ein kleines Licht sein, das da vom Frieden zwischen zwei Völkern kündet. So lange es brennt, besteht noch Hoffnung. Vielleicht denken wir, wenn wir das Licht sehen oder in Händen halten an die beiden Brudervölker, die sich schon über 40 Jahre lang immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen liefern. Schon unzählige Anläufe wurden unternommen, um die Region zu befrieden, bisher leider erfolglos.

Eines Tages wird hoffentlich die Einsicht überwiegen, dass Frieden möglich ist und dass dauerhaftes Leben in Israel und in Palästina nur durch ein friedliches Miteinander möglich ist.
Das Friedenslicht von Betlehem steht in unserer Gebetskapelle zum Mitnehmen bereit. Kerzen sind vorhanden, können aber auch, am besten mit Schutzvorrichtung, von zu Hause mitgebracht werden.

 

Sternsingeraktion 2O11 – Kinder zeigen Stärke

….so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2011, das uns als Beispielland 2011 Kambodscha mit Kindern, die durch Tretminen verursachte Behinderungen an Armen und Beinen haben und damit leben lernen, vor Augen stellt.

– Kinder zeigen Stärke, auch bei uns in Gailbach! Sah es noch bis zum 1. Vortreffen der Sternsinger am Freitag, 10.12.2010 für den kommenden Dreikönigstag so aus, als ob wir die Sternsingeraktion 2011, wenn überhaupt, dann nur mit deutlich weniger Gruppen als sonst (5 Gruppen) durchführen können. Die drei Ferientage, die sich an den 6. Januar noch anschließen – sind „schuld“ daran, denn viele Familien nutzen die verlängerten Weihnachtsferien für einen Winterurlaub.

Nun wollten sich Kathrin und Kristina Stadtmüller mit dieser zugegebenermaßen auch für uns Hauptamtliche äußerst unliebsamen Situation absolut nicht zufrieden geben. Kurzerhand sprachen sie ihre Pfadfinderfreunde an und siehe da – wir können, so sieht es zumindest heute, am Abend des 10. Dezembers aus, wenn niemand krank wird, alle 5 Gruppen bilden!!! Diese sehr erfreuliche Tatsache haben wir dem großen Einsatz von Kristina und Kathrin zu verdanken und deshalb möchte ich den beiden an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön sagen!!

Aber auch der DPSG Gailbach bzw. ihren Mitgliedern Lukas und Luzia Macht, Lukas und Mia Kneisel und Paul Orschler will ich von Herzen danke sagen, dass ihr die Sternsinger verstärkt!!! Ohne eure Mithilfe könnten wir, die Gründe habe ich benannt, 2011, wenn überhaupt, so nur eine Sternsingeraktion mit Voranmeldung durchführen (wo wir dann nur diejenigen hätten besuchen können, die sich vorab im Pfarrbüro angemeldet haben) !!!

Mittagessen-Familien gesucht!
Wie schon im letzen Pfarrbrief erwähnt, bekommen die Kinder um die Mittagszeit ein warmes Mittagessen. Dafür suchen wir noch Gastfamilien!!, denn bis jetzt hat sich nur Familie Endner dankenswerterweise dafür bereit erklärt. Da wir jetzt alle 5 Gruppen besetzen können, brauchen wir noch vier weitere Familien, die für je eine Sternsingergruppe ein einfaches, warmes Mittagessen zubereiten (z.B. Spaghetti mit Tomatensoße oder Pommes frites mit Ketchup). Bitte rufen Sie mich an (06028/995001), wenn Sie eine Gruppe beherbergen können. Vielen Dank!

Das 2. Vortreffen findet am Mittwoch, 05.01.2011, um 15.00 Uhr (Vorbesprechung Aussendungsgottesdienst und Gewänderausgabe) im Ministrantenraum statt. Alle Sternsinger sollen unbedingt bei diesem Vortreffen anwesend sein!!!

Am Dreikönigstag ziehen dann die Sternsinger wieder von Haus zu Haus, um den Segen Gottes an die Häuser und Wohnungen zu schreiben und den Menschen von Gailbach ein gesegnetes und gutes neues Jahr 2011 zu wünschen.

Auf Wusch schreiben sie den alten Segensspruch an Ihre Haustüre:

                                                                         20 * C + M + B * 11
                                                        CHRISTUS – MANSIONEM – BENEDIKAT

                                      Christus segne dieses Haus/diese Wohnung im Jahr 2011

Sie bitten um eine Spende für Kinder, überall auf der Welt, die unter Lebensbedingungen ihr Dasein fristen, die für uns teilweise unvorstellbar sind.

Am Beispielland Kambodscha zeigt die Aktion Dreikönigssingen auf, welche Veränderungen möglich sind, wenn nur genügend Gelder für Hilfsmittel, Schulen, Brunnenbau, Saatgut usw. zur Verfügung stehen.

Hilfe geschieht allerdings nicht nur für/in Kambodscha, sondern überall in den Ländern des Südens! Der Rechenschaftsbericht der Aktion Sternsinger liegt ab sofort im Pfarrbüro aus und kann zu den Öffnungszeiten eingesehen werden!

Herzlichen Dank sage ich im Namen aller Kinder weltweit, denen Ihre Spende zu einem besseren Leben verhilft!
Ihr
Rony Bilz, Gemeindereferent

 

Gut zu wissen, dass

die Caritas-Herbstsammlung 465,-- € ergeben hat (davon bleiben 30 % in der Pfarrei);

die Weltmissionssonntag-Kollekte 360,12 € ergeben hat;

die Senioren sich bei dem Vereinsring und der Jagdgenossenschaft für die finanzielle Unterstützung ihres Seniorennachmittags am 05.12. recht herzlich bedanken.
Außerdem bedanken sich die Senioren für die musikalische Umrahmung bei den Jungsenioren des Musikvereins;

am 26.12. „Scheinwerfersonntag“ ist, d.h. wir bitten Sie, beim Gottesdienst nach Möglichkeit eine großherzige Spende in das Kollektenkörbchen zu geben.
Die Spende ist für die Erhaltung des Pfarrzentrums bestimmt. Die Kirchenverwaltung dankt im voraus schon ganz herzlich mit einem Vergelt´s Gott für Ihre Spende!

 

 

 

 

Ministranten

 

Adventsmarkt/1.Advent

Ein herzliches Dankeschön für allen Einsatz um den Adventsmarkt:
- für euer aller Basteleinsatz am Buß- und Bettag;
- an eure Mütter, die Plätzchen gebacken haben, sie waren wie jedes Jahr  d e r  Renner und waren schon nach knapp zwei Stunden verkauft!
- an die Eltern und Ministranten, die sich für eine Schicht im Stand bereit erklärt hatten: Theresia Hirsch, Heidi Fuchs, Martina Stadtmüller, Thomas Endner, Heiko Fries und Mario Schwind; Moritz Hirsch, Laura Endner und Yannik Fries!
- an Martina Stadtmüller und Heidi Fuchs für das Eintüten der Plätzchen!
- an Udo und Heidi Fuchs, Christof Popp, Michael und Martina Stadtmüller, Bruno und Elisabeth Mantel und  Clemens Kitz für den Auf- und Abbau des Ministrantenstandes sowie das Ausschmücken desselben mit Lichterketten, Decken und Adventsschmuck!
- an Herrn Pfarrer Levak für das Besorgen des Slivovitzes und des Birnenlikörs im Großmarkt und das SPENDIEREN der Gulaschsuppe!

FAZIT: Ihr seht, wieviele es braucht, damit eine Sache läuft! - Das lässt sich auf alle Bereiche übertragen! - Wenn Viele mitmachen, dann ist es für keine/n zuviel - so entsteht Gemeinschaft.....

DESWEGEN: Ein herzliches Vergelt's Gott ALLEN, die sich wieder mit viel Engagement und Zeitaufwand am Gelingen des Ministrantenstandes beim Gailbacher Adventsmarkt eingebracht haben!!!

Mini-Stunde

Aufgrund des mangelnden Interesses bzw. Kommens eurerseits zu den Ministrantenstunden am 1. Sonntag des Monats, haben die Oberministranten entschieden, die monatlichen Ministrantenstunden zukünftig nicht mehr abzuhalten.

Weihnachtswünsche

Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, ein gutes, gesundes neues Jahr 2011 und zwei Wochen der Erholung während der Weihnachtsferien!

Euer

Rony Bilz, auch im Namen von Herrn Pfarrer Levak

 

 


Kath. Kindergarten
St. Matthäus
mit Kinderkrippe 

Glaserstr. 5, 63743 Aschaffenburg-Gailbach, Tel.: 06021 – 68331

Homepage: www.kiga-gailbach.de                        E-Mail: matthaeuskindergarten-gailbach@t-online.de


Wir informieren:

Die Anmeldewoche für das
Bildungs- und Betreuungsjahr 2011/2012
ist

von Montag, den 24.01.2011
bis
Donnerstag, den 27.01.2011
von
08.00 bis 11.30 Uhr.

Voranmeldungen werden auch bereits vor der offiziellen Anmeldewoche entgegen genommen. Bitte vereinbaren Sie hierfür telefonisch einen Gesprächstermin.
Für Ihre Fragen steht Ihnen die Leiterin der Einrichtung, Frau Weis, gerne zur Verfügung.

 

Das Team der Einrichtung und
die Vorstandschaft des Johanniszweigvereins Gailbach e.V.
wünscht allen „großen und kleinen Gailbachern“
ein gesegnetes Weihnachtsfest und
einen guten Start ins Jahr 2011!

 P.S. Kinderkrippe und Kindergarten sind von 24.12. bis einschließlich 07.01.2011 geschlossen. Ab Montag, den 10.01.2011 ist die Einrichtung wieder geöffnet.

 

 

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Februar 2009

 

 Auszüge aus den aktuellen Pfarrbrief

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Weihnachten 2008 / Januar 2009

 

Auszüge aus den aktuellen Pfarrbrief

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nikolaus – ein Freund des Lebens

 

Einen wachen Blick für bedrängtes, unterdrücktes, klein gehaltenes Leben hatte der Heilige aus Myra, dem heutigen Demre in der Türkei. Das erzählen Geschichte und Legende. Und sie erzählen von seinem beherzten Eintreten, seiner Zivilcourage und Solidarität. Ihn würdig feiern, könnte heute heißen, offene und versteckte Not wahrzunehmen, sich einzumischen wagen, für ein gerechtes Miteinander zu streiten – kurz: Nüsse nicht nur zu verschenken, sondern zu knacken.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monat Oktober - Rosenkranzmonat -

 

Im Laufe eines Kirchenjahres hat jeder Monat sein eigenes Gesicht. So wird der Monat Oktober als – Rosenkranzmonat    bezeichnet und besonders in diesem

Monat zum Rosenkranzgebet eingeladen. Die Entstehung des Rosenkranzes geht zurück bis weit ins Mittelalter. Zur Verbreitung dieses Gebetes haben sich die Orden der Dominikaner und der Jesuiten eingesetzt.

Das Rosenkranzgebet ist ein Meditationsgebet.

Es bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben Jesu, der Geburt, dann mit seinem Leiden und Sterben und mit seiner Auferstehung und Herrlichkeit.

Der Inhalt der Betrachtungen im Rosenkranzgebet, wird jeweils in einem kurzen Satz zusammengefasst und „Geheimnis“ genannt. Geheimnis steht als Ausdruck des Unfassbaren. Eingebettet in das „Gegrüßet seist du Maria“ sind die Geheimnisse unseres Glaubens. Somit ist das Rosenkranzgebet ein auf Christus bezogenes, biblisches Gebet. Maria steht nicht im Zentrum des Gebetes, sie ist aber in diesem Gebet der Weg, der zu Christus führt.

Das Rosenkranzgebet gehört zu dem Reichtum, den unser Glaube birgt, der in der Meditation dem suchenden

Menschen Heil und Heilung, Ruhe und Frieden schenkt. Die Rosenkranzandachten, die wir in diesem Monat jeden Sonntag um 18.00 Uhr vor der Messe halten, bieten eine gute Möglichkeit, für die Anliegen unserer Familien und unserer Pfarrgemeinde zu beten. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

 

 

 

 

 


Es ist eine merkwürdige Tat­sache, dass wesentliche Daten der Heilsgeschichte und des frühen Christentums trotz intensiver Forschung nicht genau festzulegen sind. So geht es mit der Geburt Jesu in eine ka­lendarische Unsicherheit und auch das Datum seines Todes lässt noch manche Frage offen. Ebenso wenig können wir mit Si­cherheit sagen, wann Petrus und wann Paulus als Märtyrer und als Zeugen für Christus gestorben sind. Ihr Tod wird im Neuen Testament nicht berichtet. Eine sehr alte Tradition, die auch durch Inschriften in Katakom­ben bezeugt wird, sagt, dass beide unter dem römischen Kaiser Nero (54 bis 68) eines gewaltsa­men Todes gestorben sind. Petrus soll auf dem Vatikanhügel ge­kreuzigt, Paulus vor den Toren der Stadt enthauptet worden sein. Der 29. Juni ist lediglich der Tag, an dem im Jahr 258 in den Katakomben von San Sebastiane in Rom die Gebeine der beiden Apostelfürsten, wie wir sie nen­nen, aufgefunden wurden, nach dem sie in der Verfolgungszeit des Valerians dort versteckt wa­ren. Die Peterskirche und St. Paul vor den Mauern sind ihre Be­gräbniskirchen.Was feiern wir mit dem Fest und der Erinnerung an Petrus und Paulus? „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwäl­tigen." Es geht um die Kirche. Mit Petrus und Paulus, so unter­schiedlich sie in ihrer menschli­chen Person, ihrer Nationalität, ihren Begabungen, ihren Cha­rismen, ihrer Bildung und ihrer Charaktere sind, erinnern sie uns an den Zusammenbruchs der Antike mit ihren „heidnischen" Philosophien und Götterkulten, an den triumphalen Aufstieg des Christentums, an Epochen gro­ßer Theologie in der Geschichte, aber auch an Zeiten von sittli­chem Verfall und Verweltlichung in den eigenen Reihen. Von Machtmissbrauch. Am Tag von Peter und Paul stehen neben zweitausend Jahre mit Durch­einander, Verwirrungen und Ir­rungen im Erbe Christi vor unse­ren Augen aber auch die ermuti­genden Zeiten der Reformen und des Neuaufbruchs in unter­schiedlichen Teilen der Welt Alle Geschichte und ihre Ge­schichten vermochten nicht, die Kirche in die Knie zu zwingen.

 

Ohne sie wäre die Welt ärmer und hoffnungsloser. Wäre sie nicht auf ein Felsenfundament gegründet, sie hätte die Zeiten nicht überlebt. Sie ist unsere Kir­che, die darauf wartet, dass wir auf unseren Schultern sie durch unsere Zeit tragen.

 

 

 

 

 

 

Zum Fest Peter und Paul, 29.Juni

 

 

 

                                   Annika Aulbach                              Henrik Bauer
                                  Johanna Aulbach                           Pascal Herzinger
                                  Selina Eich                                       Moritz Hirsch
                                  Lisa Knorr                                        Frederik Hock
                                 Vanessa Olivier                               Louis Langguth
                                 Tina Ruck                                         Christian Mantel
                                 Jan Schubert                                   Drago Spajic