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Aschaffenburg - St. Matthäus - Gailbach

 

 Februar 2O12

 
Nimm drei Freunde mit durchs Jahr,
sie möchten dich begleiten,
sie stützen dich, wenn du es willst,
auch in schweren Zeiten.
Der erste Freund, der macht dich stark,
zeigt dir die Macht des Herrn.
Zeigt dir das All, das Firmament,
mit manchem hellen Stern.

Die Zukunft macht das Herz dir schwer,
es graut dir vor dem Morgen.
Da kommt der zweite Freund ins Spiel,
der nimmt dir deine Sorgen.
Hinterm weiten Horizont
siehst du den neuen Tag.
Zuversicht schenkt dir der Freund,
wie es auch kommen mag.

Der dritte Freund bringt Freude mit,
schenkt dir ein warmes Herz.
Die Freude macht das Leben schön,
sie stillt so manchen Schmerz.
Fröhlich wanderst du durchs Jahr!
Was noch zu sagen bliebe,
die Freunde hier auf deinem Weg,
sind Glaube, Hoffnung, Liebe.

Quelle: unbekannt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachten 2O11

 
Weihnachten 2O11

 

       Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft einsam wacht.
       Nur das traute heilige Paar. Holder Knab im Lockigen Haar:
       Schlafe in himmlischer Ruh!

  Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht   lieb
  aus deinem göttlichen Mund, da uns schägt die rettende Stund:
  Jesus in deiner Geburt!

       Stille Nacht, heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht.
       Aus des Himmels goldenen Höhn uns der Gnaden Fülle lässt sehn:
       Jesum in Menschengestalt!

    Stille Nacht, heilige Nacht! Wo sich heut alle Macht  
    väterlicher Liebe ergoss und als Bruder huldvoll erschloss:  
    Jesus die Völker der Welt!

        Stille Nacht, heilige Nacht! Lange schon uns bedacht,
        als der Herr vom Grimme befreit in der Väter urgrauer Zeit:
        aller Welt Schonung verhieß!

     Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht;
     Durch der Engel Halleluja tönt es laut bei ferne und nah: 
    
Jesus der Retter ist da! 

  Joseph Mohr 1818 (Urfassung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. ADVENT 2011

4advent2011

  Vor ...

    Vorbereitungen
    sind zu treffen,
    damit wir bereit
    sind für das Fest und
    die Ankunft, die wir
    erneut feiern.
 
    Vorkehrungen
    sind zu planen,
    damit wir bekehrt
    sind für das Fest und
    die Geburt, die wir
    wir erneut feiern.
 
    Vorstellungen
    sind zu prüfen,
    damit wir uns in rechter Weise
    auf das Wunder einlassen,
    das wir erneut feiern.
 
    Vorfreuden
    sind zu bereiten,
    damit wir froh sind
    beim Fest über Gottes
    Menschenfreundlichkeit, die
    wir erneut feiern.

 

 Wache und warte! -               Abendlicher Adventskalender 2011                              von Paul Weismantel

 

 

 

 

 

 

 

3. ADVENT 2011

 

Adventliche Begegnungen
3. Advent 2011


Schlicht und einfach
wie all das wahrhaft
Große im Leben
geschehen sie auch heute:
die Begegnungen des Advent.

Still und lautlos
wie dieWunder
der Liebe berühren
sie unsauch heute:
die Begegnungen des Advent.

Gut und beglückend
wie die Nähe eines
Freundes wirken
sie auch heute:
die Begegnungen des Advent.

Herzlich und tröstlich
wie die Güte
unseres Gottes
helfen sie auch heute:
die Begegnungen des Advent.

 

Wache und warte!  - Abendlicher Adventskalender 2011
von Paul Weismantel

 

 

 

 

 

 

 

2. ADVENT 2011

 

2.Advent 2011

     
   ...
 
   Hören und sehen,
   was im Herzen
   geschieht,
   den Augen verborgen,
   jedoch wirklich
   und wahr.
 
   Hören und sehen,
   in den Liedern
   des Advent,
   das Weh und Ach
   der Menschen,
   die Bilder und Worte
   des Trostes.
 
   Hören und sehen,
   in nächster Nähe,
   die Ankunft Gottes,
   jetzt im Advent. 
 
Paul Weismantel
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. ADVENT 2011

 

 
1.Advent 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

November 2011

 

November 2011

 


 

 

 

 

 

 ERNTEDANK

 

Segne den Apfel,
der Runzeln hat
Kartoffelernte

und ein paar braune Flecken.

Segne die Tomate,
die von der Sonne aufgeplatzt ist.

Segne die Kartoffel,
die nicht der Norm entspricht.

Segne den Kohl,
der zu klein geraten ist.

Segne das Unfertige in meinem Leben.
Segne die krummen Wege,
auf denen ich gegangen bin.

Segne das Missglückte und nicht Perfekte.
Segne alles,was du trotzdem liebst.

 

         Segen wird es geben - Gute Wünsche für das Jahr
                                        Christiane Bundschuh-Schramm 

                            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OSTERN 2011
Emmaus 2011

 

EMMAUS

 

Am gleichen Tag waren zwei
von den Jüngern auf dem Weg
in ein Dorf namens Emmaus...
Während sie redeten und ihre
Gedanken austauschten,
kam Jesus hinzu und ging
mit ihnen... Und als er mit
ihnen bei Tisch war, nahm er
das Brot, sprach den Lobpreis,
brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf,
und sie erkannten ihn...
Noch in derselben Stunde brachen sie auf...

Lukas  24,13f                                                                                           

                                                                                                                             Wenn wir jetzt aufbrechen,
                                                                                                                             dann sind wir nicht allein,
                                                                                                                             Jesus ist mit uns unterwegs.

 

 

 

 

 

 

 

Ostern 2011
 

ER.KENNEN

Das Grab ist leer
der Tote lebt

geht nach Galiläa
dort werdet ihr ihn sehen

geh zurück
in deinen Alltag
in dein Leben
zu deiner Familie
zu deinem Beruf

such in nicht
bei den Toten

such ihn da
wo Leben ist

und wenn du ihn gefunden hast
dann geh hin
und erwecke
die noch schlafenden Toten
zum Leben
                                Andrea Schwarz

 

 

 

 

 

FASTENZEIT 2011

 

 

    ER.BARMEN

    Du bist nicht
Karfreitag2011

                   Gott
                       wo Unrecht geschieht
            Es sei denn auf der Seite der Benachteiligten

    Du bist nicht
                   Gott
                        wo man auf Kosten anderer lebt
             Es sei denn auf der Seite der Armen

    Du bist nicht
                   Gott
                       wo man die Güter des Lebens anhäuft
      Es sei denn auf der Seite der Ausgeschlossenen

    Darum will ich Dich suchen
                 in der Gerechtigkeit
                 und bei den Benachteiligten, Armen,
                 Ausgeschlossenen


                                                                 Anton Rozetter

 

 

 

 

 

 

Aufgeben Fastenkalender 2011

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VER.ÄNDERN

In Armut zu leben heißt oft:
sozial ausgegrenzt sein,
„unsichtbar“ für die,
denen es besser geht.

Doch Armut ist nicht anonym.
Die, die in Armut leben,
haben einen Namen,
ein Gesicht, ein eigenes Schicksal.

Sie verdienen nicht nur unser Mitgefühl,
sondern tatkräftige Unterstützung,
damit auch sie in Würde,
und frei von Furcht und Not leben können.

                                       Laura Vargas, CEAS Peru

HIN.SCHAUEN

Menschen am Rande
der großen Metropolen
der geschlossenen Gesellschaften

Menschen am Rande
von chanchengleichen Bildungssystemen
von geregelten Arbeitsverhältnissen

Menschen am Rande
ohne fließendes Wasser
ohne elektrischen Strom


Menschen am Rande
unsere Schwestern
unsere Brüder
                                     Gerlinde Lohmann

 

 

ER.SEHNEN

Es gibt viele Menschen und Christen in El Salvador, die bereit sind, ihre Leben zu geben, damit die Armen Leben haben. Darin folgen sie Christus und machen ihren Glauben an ihn sichtbar.
Sie sind eingefügt in die Welt – wie er,
sie werden verfolgt und bedroht – wie er,
sie geben ihr Leber – wie er,
und so geben sie Zeugnis von dem „Wort des Lebens“.

Oscar Romero, am 1.Februar 1980
ermordet am 24. März 1980

 

 

 

AUF.BRECHEN

„Wie kommt es“, fragt einer,
„dass sich Steine und Wasser, Pflanzen und Tiere
auf der Erde zu Hause fühlen, der Mensch aber nicht?“
Der Erfahrene antwortete:
„Die Menschen werden als Heimatlose geboren,
damit sie unterwegs bleiben, um ihre wahre Heimat zu suchen.“
                                                                               Roland Breitenbach

 

 

                                 AUF.BRECHEN
                    und gewohnte Bahnen verlassen

                                                                                                         ER.SEHNEN
                                                                                          und gerechtes Miteinander erhoffen

         HIN.SCHAUEN
und verletzte Menschenwürde wahrnehmen


                                                                                                    VER.ÄNDERN
                                                                                      und unmenschliche Lebensbedingungen verbessern


          AUF.GEHEN
und leiderfahrene Menschen stützen


                                                                                                                      ER.BARMEN
                                                                                                           und Gottes Barmherzigkeit vertrauen


                                                    ER.KENNEN
                                        und österliche Wege einschlagen

                                                                                                                                              MISEREOR
                                                                                                                                              Fastenkalender 2011

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DARSTELLUNG DES HERRN

 

Denn meine Augen haben das Heil gesehen,

das Du vor allen Völkern bereitet hast,

ein Licht das die Heiden erleuchtet

und Herrlichkeit für dein Volk Israel.


                                              Lobgesang des Simeon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Wünsche zum neuen Jahr

Ich wünsche Dir Augen,
die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und ins rechte Licht rücken.

Ich wünsche Dir Ohren, die die Schwingungen und Untertöne
im Gespräch mit anderen aufnehmen.

Ich wünsche Dir Hände, die nicht lange überlegen,
wo sie helfen und gut sein sollen.

Ich wünsche Dir zur rechten Zeit das richtige Wort.

Ich wünsche Dir ein liebendes Herz,
von dem Du Dich leiten lässt.

Ich wünsche Dir Freude, Glück, Zuversicht,
Gelassenheit und Demut.

Ich wünsche Dir Güte —Eigenschaften, die Dich das werden lassen,
was Du bist und immer wieder werden willst,
jeden Tag ein wenig mehr.

Ich wünsche Dir genügend Erholung und ausreichend Schlaf, Arbeit, die Freude macht,             Menschen die Dich mögen und bejahen.

Ich wünsche Dir Menschen, die Dir Vorbild sein können,
die Dir weiterhelfen, wenn Du traurig bist und müde und erschöpft.

Ich wünsche Dir viele gute Gedanken und ein Herz,
das überströmt in Freude und diese Freude weiterschenkt.

Das alles, sowie Gottes Schutz und Segen wünsch' ich Dir,
alle Tage Deines Lebens!

Dein und Euer Pfarrer Levak

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachten 2010

Weihnachten 2010

 

Heiligste Nacht

Heute wird das Wunder
der Weihnacht neu wahr,
wenn Menschen den Chören
der Engel lauschen und der
Botschaft vom Frieden folgen.

Heute geschieht das Wunder
der Weihnacht neu, wenn wir
uns aufmachen wie die Hirten,
um der Verheißung zu trauen
und das Kind zu suchen.

Heute bleibt das Wunder
der Weihnacht nicht aus,
wenn Menschen sich annehmen
und annehmen lassen, so wie
Christus es selbst getan hat.

Heute können wir vom Wunder
der Weihnacht neu hören,
wenn wir die Melodie Gottes
in uns aufnehmen und ein
neues Lied von seiner
Menschwerdung singen.


Paul Weismantel – Advent 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NOVEMBER 2010 

Allerseelen 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MARIA FRIEDEN

Am Sonntag ist die Errichtung unserer Pfarreiengemeinschaft Maria Frieden und damit ein wichtiges Ereignis auch für unsere Pfarrgemeinde St. Matthäus in Gailbach. Die Chancen für eine Zusammenarbeit werden gelegt, und wie jede andere Pfarrei soll Gailbach sich trotzdem seine Individualität beibehalten.
Bitten wir Gott im Gebet, dass er die Errichtung unserer Pfarreiengemeinschaft segnen möge damit wir Menschen wirklich zu einer Gemeinschaft von Christen zusammenfinden können.

Herr Jesus Christus,

Du bist uns nahe und begleitest uns auf unseren Wegen.

Wir bitten Dich für unsere Pfarreiengemeinschaft:

Lass sie zu einer lebendigen Gemeinschaft wachsen, die auf dein Wort hört, auf Dich vertraut und zuversichtlich den Weg des Glaubens in die Zukunft geht.

Hilf uns so zu leben, dass die Menschen Dich als unsere Mitte erkennen. Stärke unsere Seelsorger  und alle Mitarbeiter - egal ob hauptberuflich oder ehrenamtlich - durch die Kraft Deines Geistes.
Stärke die Paare und Familien, dass sie ihre Liebe leben können. Gib unseren jungen Menschen die Empfindsamkeit für Dich und Dein Wort.

Lass die Armen, die Kranken und die alten Menschen erfahren, dass sie nicht verlassen sind.

Hilf uns durch das Vorbild und die Fürsprache Mariens in unserer Pfarreiengemeinschaft Maria Frieden Dich in unseren Mitmenschen zu erkennen, die unserer Hilfe bedürfen und begleiten Sie auf allen Wegen mit Deiner Liebe und Deinem Segen.
Amen.

Maria Frieden
Es geht ein Licht von einem Menschen aus,
es strahlt ein Mensch viel Frieden aus,
es suchen Menschen Halt, Hilfe und Sinn,
es finden Menschen einen Ruheplatz am Weg
Maria
als Mensch unter Menschen geboren,
von Gott auserwählt zur Mutter seines Sohnes,
mit dem Sohn zugleich vertraut und gefordert,
in Leiden und Kreuz, beim Sterben und Trauern,
eine gestandene Frau aus göttlicher Kraft
Frieden
gestiftet, als Geschenk empfangen,
als Gabe Gottes ans Herz gelegt,
als Frucht des Geistes weitergegeben,
mitten im Alltag, in nächster Umgebung,
hautnah und weltweit.
P.W.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OSTERN 2010

Ostern 2010

 

 

 

 

 

 

 

Neues,
jetzt unvergängliches Leben,
erstand, denn Jesus Christus
ist aus dem Tod auferstanden.

Der tote Stamm trägt neue
Blüten, blühendes Leben.

Das Leben hat gesiegt,
hat dem Tod die Macht
genommen.

Der Tod hat nicht das letzte Wort -
Das Leben wird siegen:

Nie endendes Leben
in SEINEM Licht
und SEINER grenzenlosen Liebe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fastenkalender 2010

 

    FASTENZEIT 2010

 

      Umkehrzeit

      Kehre um!
      Fange bei dir selbst an!
      Erkenne, was bei dir im Argen liegt!
      Verzichte auf Überflüssiges!

      Kehre um!
     Denke, sprich und tue Gutes!
     Überwinde die Trägheit in dir!
     Achte auf die Zeichen der Hoffnung!

      Kehre um!
      Schau in den Spiegel der Wahrheit!
      Höre auf die frohe Botschaft!
     Glaube an das Evangelium! 

      Kehre um!
      Lass dich leiten von Gottes Wort!
      Lass dich stärken durch Gottes Gnade!
      Lass dich erneuern von Gottes Liebe!                                                                  

                                                                                                     Paul Weismantel

 

 

 

 

 

SEPTEMBER
St. Matthäus

Am 21. September gedenkt die Kirche des hl. Apostels und Evangelisten Matthäus. Dieser Märtyrer ist Patron unserer Kirche. Deshalb feiern wir in Gailbach in jedem Jahr um den 21. September unser Patrozinium.

Matthäus war einer der Apostel, er hieß ursprünglich Levi. Die ersten drei Evangelien erwähnen, dass er Zöllner in der antiken Hafenstadt Kapernaum war. Das Evangelium das seinen Namen trägt, berichtet, wie Jesus ihn vom Zolltisch weg berief und mit ihm aß. Aus seinem Beruf als Zöllner kann man schließen, dass Matthäus über eine gewisse Bildung verfügt haben muss. Den Namen Matthäus erhielt er von Jesus und bedeutet Gottes Geschenk.

Der Überlieferung nach zog er nach Abschluss der Niederschrift des nach ihm benannten Matthäus - Evangeliums im Jahre 42 nach Parthien um Jesus Christus zu verkünden. Es wird berichtet, dass er vom Bruder des mesopotanischen König Egippus erstochen wurde.

Anderen Überlieferungen nach soll er friedlich entschlafen sein, oder aber zu Tode gesteinigt wurde, d.h. dass nicht wirklich feststeht, wie Matthäus tatsächlich gestorben ist.
 
Einige Bauernregeln sind auch zu Matthäus aufgestellt:

 

Matthäuswetter hell und klar, / bringt guten Wein im nächsten Jahr.

Ist Matthäus hell und klar, / gute Zeiten bringt's fürwahr.

Tritt Matthäus ein / soll die Aussaat fertig sein.
Tritt Matthäus stürmisch ein, / wird's bis Ostern Winter sein.
Wenn Matthäus freundlich schaut, / man auf gutes Wetter baut.

 

 

 

 

 

 

 

 

JULI

St.Kilian
St.Kilian
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Dich loben, dir danken

 Deine Kinder in Franken,

Sankt Kilian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 MAI

 

Maienkönigin4

 


 

 


 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Maria, Maienkönigin,

Dich will der Mai begrüßen,

o, segne ihn mit holdem Sinn

und uns zu Deinen Füßen.

Maria, wir empfehlen Dir,

was grünt und blüht auf Erden;

o lass es eine Himmelszier

in Gottes Garten werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FEBRUAR / MÄRZ

 

 Aschenkreuz

Aschermittwoch – Fastenzeit

 

Ein kleines Kreuz aus Asche. Sie ist ein

Zeichen für Gottesnähe. Und dafür,

wie vergänglich wir Menschen sind –

wie Staub und Asche.

An jedem Palmsonntag stehen kleine

Palmzweige in der Kirche am Altar.

Die werden gesegnet und dann im Laufe

des Jahres ganz trocken, aber nicht

weggeworfen. Im nächsten Jahr werden

sie verbrannt. Die Asche zeigt uns am

Aschermittwoch, dass wir zwar vergänglich

sind – aber zugleich Gott gehören, der uns

liebt und schützt. Es ist ein Zeichen der

Liebe und nicht des Todes. Denn das

Aschenkreuz sagt:

Du kleiner Mensch, der du sterblich bist,

gehörst zu Gott, der unsterblich ist – was

immer auch geschieht.

 

 

 

FEBRUAR

 

Fasching – Fastnacht - Karneval

 

Das Narrenschiff hat ein festes Ziel. Es sticht in See, um den Hafen Fastenzeit zu erreichen. Um das nicht zu vergessen, weisen auch die verschiedenen Bezeichnungen für die „tollen Tage“ darauf hin: Das Wort
Fasching, Fastnacht, Karneval
„Karneval“ hat sich im Spätmittelalter aus dem lateinischen „Carne vale“ entwickelt, was so viel bedeutet wie „Fleisch(eslust) ade!“ in Deutschland ist das Wort „Karneval“ erstmals für 1699 belegt, Die Begriffe „Fasching“ und „Fastnacht“ sind deutlich älter. „Fasching“ geht auf das mittelhochdeutsche “vastchanc“ zurück, das den „Ausschank vor dem Fasten“ bezeichnet. Das Wort „Fastnacht“ kommt von „vastennacht“ und meint die „Nacht vor dem Fasten“.

Bei allen Bezeichnungen gilt:

                Wer Karneval feiert, kommt am Fasten nicht vorbei.

 

 

 

NEUJAHR 2009

 

 

Beschluss – Übergang

 

Wir wünschen uns, das alte Jahr

gut beschließen zu können, seine

Zeit wehmütig und dankbar, traurig

und glücklich hinter uns zu lassen.

 

Wir wünschen uns für das Vergangene

unserm Schöpfer aus ganzem Herzen

DANKE zu sagen, um zum Kommenden

und Neuen unser JA-Wort zu geben.

 

Wir wünschen uns, den Übergang von

dem, wo wir herkommen, zu dem, wo wir

hingehen, im Vertrauen auf Gott und seinen

Segen begehen und feiern zu können.

 

Wir wünschen uns, im neuen Jahr,

in allem Unvollkommenen, gute Gedanken

zu finden, aufbauende Worte zu sprechen,

beherzte, liebevolle Werke zu vollbringen.

 

Wir wünschen uns, auch in Zukunft,

im Geheimnis Gottes zu wohnen, das

- so unergründlich und unfassbar,

so himmelhoch und erdentief zugleich -

uns tragen, halten und bergen wird.

     Paul Weismantel

    2008

Gailbach 

 

 

 

 

WEIHNACHTEN 2008

 

Heiligste Nacht

 

Im tiefen Schweigen der Hl. Nacht

wählt Gott den Ort und die Stunde

seiner Geburt für uns Menschen.

Weihnacht

 

In den kostbarsten Augenblicken

glückseliger Nähe überwindet Gott

alle Entfremdung und Ferne.

 

In der innigen Stille meines Herzens

schenkt Gott mir das schönste Wort

seiner immerwährenden Freundschaft.

 

In den Krippen und Ställen der Welt

zeugt Gott uns den besten Weg,

ihn heute zu suchen und zu finden.

 

Im Geheimnis der Weihnacht legt

Gott sich uns wunderbar und verwundbar

ans Herz, um uns reich zu beschenken.

 

In der heiligsten Nacht verbindet

Gott als Kind Himmel und Erde,

Engel und Menschen, sich mir mir.

 

Paul Weismantel

2008

 

 

ADVENT

 

Ich möchte

 

Umkehren möchte ich in den

kommenden Tages des Advents

aus meinen falschen Vorstellungen,

aus meiner Halb- und Hartherzigkeit,

aus meiner nachlässigen Achtsamkeit,

aus meinem oberflächlichen Beten.

 

Einkehren möchte ich in den

kommenden Tagen des Advents

in die Mitte meines Lebens,

in die Stille meines Herzens,

in die Tiefe meiner Seele,

in die Gegenwart Gottes.

 

Bekehren möchte ich mich in den

kommenden Tagen des Advents

zu mehr gelebter Wachsamkeit,

zum größeren Vertrauen auf ihn,

zur Vorfreude auf sein Kommen,

zum wahren Gott meines Lebens.

 

 Paul Weismantel

Advent 2008
Advent